Volker Bouffier: “Hessen lebt die Ökumene“

Unter der Leitung von Ministerpräsident Volker Bouffier tauschten sich Vertreter der Hessischen Landesregierung mit den Spitzen der Evangelischen Kirchen und der Katholischen Bistümer aus. Foto: Hess. Staatskanzlei.
Unter der Leitung von Ministerpräsident Volker Bouffier tauschten sich Vertreter der Hessischen Landesregierung mit den Spitzen der Evangelischen Kirchen und der Katholischen Bistümer aus. Foto: Hess. Staatskanzlei.

Ökumenischer Kirchentag          in Korbach


Da  in diesem Jahr der  3. Ökumenischen Kirchentag pandemiebedingt weitgehend digital stattfindet, , feiern viele Kirchenkreise und Gemeinden dezentral in ökumenischer Verbundenheit.

In Korbach  findet ein ökumenischer Gottesdienst am 15. Mai um 19 Uhr, in der Kilianskirche in Korbach statt. Der Gottesdienst steht unter dem Motto "Schaut hin" - wo Liebe fehlt - wo Liebe sichtbar wird.

Es gelten natürlich die üblichen Hygienemaßnahmen.

Anmeldung bitte unter www.evkirchekorbach.de/gottesdienst


Hessen ist Austragungsort für den 3. Ökumenischen Kirchentag. Er wird vom 13. bis 16. Mai digital aus Frankfurt am Main übertragen. Der Stand der Planungen für die „Tage der Gemeinschaft“ standen am Dienstagabend im Mittelpunkt des diesjährigen Spitzengesprächs der Hessischen Landesregierung mit den Evangelischen Kirchen und Katholischen Bistümern in Hessen.

Das jährliche Spitzengespräch, das vom Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier initiiert wurde, fand pandemiebedingt per Videokonferenz statt.

 

„Wir Hessen leben die Ökumene. Der enge Austausch und die Zusammenarbeit mit den Evangelischen Kirchen und den Katholischen Bistümern ist hier gelebte Tradition. Daher werden Hessen und Frankfurt hervorragende Gastgeber für den Ökumenischen Kirchentag sein“, erklärte der Hessische Ministerpräsident, der am 16. Mai 2021 am Schlussgottesdienst mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Frankfurt teilnehmen wird.

 

 "Digital und dezentral"

 

„Digital und dezentral“ – so lautet das Motto des Ökumenischen Kirchentages. Pandemiebedingt findet das Programm weitgehend digital statt. Das hat den Vorteil, dass Christinnen und Christen aus der ganzen Republik zuschauen und den Kirchentag dezentral mitfeiern können. „Ökumene lebt von Begegnung, diese ist in diesem Jahr leider nicht möglich. Aber warum nicht aus der Not eine Tugend machen? Jetzt können Menschen aus allen Regionen der Republik den Kirchentag - wo auch immer sie gerade sind - mitverfolgen. Ich bin mir sicher, dass das vielfältige Programm an allen Tagen für jede und jeden etwas zu bieten hat“, so Bouffier.

 

Zu den einladenden Kirchen gehören in diesem Jahr das Bistum Limburg und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Bischof Dr. Bätzing stellte fest: „Der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) findet statt und von ihm geht ein starkes Signal für unsere Gesellschaft, gerade auch in der Pandemie aus. Der ÖKT macht deutlich, dass wir als Christinnen und Christen für Themen wie gesellschaftlicher Zusammenhalt, soziale Gerechtigkeit und weltweite Solidarität eintreten“.

Kirchenpräsident Dr. Jung dankte für die Unterstützung, die der Kirchentag durch die Landesregierung erfährt und bekräftigte den unverzichtbaren ökumenischen Impuls dieser gemeinsamen Tage. Mit dabei sind auch die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Bistümer Mainz und Fulda sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hessen-Rheinhessen.

 

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

 

Ob Oster- oder Weihnachtsfeste, Beerdigungen, Hochzeiten oder die regelmäßigen Sonntagsgottesdienste – seit mehr als einem Jahr hat das Coronavirus auch Auswirkungen auf die Kirchen. Folglich war die Pandemie erneut Thema beim diesjährigen Spitzengespräch. „Während der gesamten Pandemie befinden wir uns in einem Spagat zwischen dem Schutz der Bevölkerung auf der einen und der Ausübung der Freiheitsrechte auf der anderen Seite. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit der  Landesregierung mit den Kirchen hat entschieden dazu beigetragen, dass wir schnell pragmatische Lösungen erzielen konnten. Die Kirchen haben uns in unserem Bemühen, die Pandemie zu bewältigen, tatkräftig unterstützt“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier und bedankte sich für das vertrauensvolle Miteinander.

Bischöfin Dr. Hofmann erwiderte den Dank und fügte an: “In den nächsten Monaten wird es darum gehen, die sozialen Folgen der Pandemie gemeinsam zu bewältigen. Dazu gehört es, Gräben zwischen Impfgegnern und Impfbefürwortern zu überwinden, jungen Menschen Räume der Begegnung zu eröffnen, erschöpfte Familien zu unterstützen, Menschen aus der Einsamkeit zu holen und wieder zu zivilgesellschaftlichem Engagement zu ermuntern. Dazu werden die Kirchen ihren Beitrag leisten und ihre Kompetenzen und ihre spirituellen und sozialen Ressourcen einbringen.“

Bischof Dr. Gerber sprach die Lernpotentiale aufgrund der gemachten Erfahrungen insbesondere im Umgang mit Unsicherheit, Grenzen und nicht aufzulösende Komplexitäten an.

 

Die Evangelischen Kirchen waren durch den Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Dr. h.c. Volker Jung, vertreten. Außerdem nahm die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Beate Hofmann, und der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel, an dem Gespräch teil. Die Katholische Kirche war mit dem Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing vertreten, der seit März 2020 auch der Vorsitzende der Deutschen

Bischofskonferenz ist. Außerdem nahmen der Mainzer Bischof Prof. Dr. Peter Kohlgraf und Bischof Dr. Michael Gerber von der Diözese Fulda sowie Erzbischof Becker aus Paderborn an dem Gespräch teil.

 

Die Hessische Landesregierung war mit Ministerpräsident Volker Bouffier vertreten sowie etlichen anderen Mitgliedern des Hessischen Kabinetts, unter anderem Finanzminister Michael Boddenberg  und Kultusminister Prof. Alexander Lorz.



"Vielleicht sind wir alle etwas mutiger geworden"

Dekanin Eva Brinke-Kriebel
Dekanin Eva Brinke-Kriebel

Frau Brinke-Kriebel, seit gut einem Jahr leben wir mit Corona. Wie hat sich das Leben und die Arbeit in der Gemeinde seither verändert?

Brinke-Kriebel: Das hat sich natürlich sehr verändert. Vieles, was in den Gemeinden geplant war, musste abgesagt werden. Das fing letztes Jahr an mit den Konfirmationen, die verschoben werden mussten, weil wir anfangs gar keine Gottesdienste anbieten konnten – erst wieder im Mai. Der Sommer war ein bisschen entspannter. Da gab es immer mal wieder Begegnungen, vor allem draußen. In der zweiten Welle wurde es dann für alle wieder dramatischer: Gemeindehäuser wurden geschlossen, alle Treffen von Gruppen und Kreisen wurden abgesagt. Kirchenvorstandssitzungen fanden anfangs gar nicht statt, dann eine Zeitlang mit Abstand und jetzt ist vieles digital. Es ist wirklich gut, dass wir ziemlich schnell die digitalen Möglichkeiten entdeckt haben, die natürlich nicht die persönlichen Begegnungen ersetzen, aber schon die Möglichkeit geben, Absprachen zu treffen und Beschlüsse zu fassen.

 

Gab es am Anfang auch so etwas wie eine Schockstarre? Man kann ja nicht sofort alle möglichen Online-Angebote aus dem Hut zaubern.

Brinke-Kriebel: Die erste große Herausforderung war ja Ostern im vergangenen Jahr. Da gab es ganz viele Gemeinden, die gesagt haben, wir machen es jetzt einfach digital. Ich fand das total überraschend, wie schnell sich die meisten darauf eingestellt haben. Es kamen auch ganz schnell die Ideen, wir kontaktieren unsere Gemeindemitglieder per Brief, machen Gottesdienste in der Tüte, bringen das in die Häuser oder lassen es abholen. Es gab auch viele Outdoor-Angebote, wie beispielsweise Kreuzwege und vieles mehr. Alle Kirchengemeinden waren da sehr kreativ, um irgendwie Ostern feiern zu können.

 

Und wie war das mit den Video-Gottesdiensten? Das kann doch nicht jeder sofort. Gab es Schulungen?

Brinke-Kriebel: Es gab einfach in vielen Kirchengemeinden Menschen, die ihre Talente entdeckt haben. Andere haben sich da richtig reingekniet und sich alles selber beigebracht.

Heßler: Da sind ganze Familien mit reingewachsen, die zu Video-Experten wurden. Viele Sachen sind auch neu entdeckt worden, wie beispielsweise kurze Podcasts. Und Sie haben nach Lähmung oder Schockstarre gefragt ‑ das gab es zu Beginn schon. Manchmal bin ich auch jetzt noch gelähmt — es dauert einfach alles so furchtbar lange… Die Video-Gottesdienste waren natürlich nicht gleich perfekt. Es gab zu Beginn oft nur eine Kameraeinstellung und einen sehr zischelnden Ton, aber trotz allem sind sie angenommen worden.

Brinke-Kriebel: Große Veränderungen gab es natürlich für die Kirchenmusik. Das war ein totaler Einbruch. Die Chöre können bis heute nicht singen und proben. Die Posaunenchöre sind lahmgelegt. Das ist richtig schwierig.

 

Sind in diesem Bereich virtuelle Treffen überhaupt möglich?

Brinke-Kriebel: Unsere Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker versuchen auf jeden Fall, den Kontakt zu ihren Chören zu halten, machen ab und zu mal ein Projekt, das wird dann zusammengeschnitten und im Internet veröffentlicht. Es gibt zudem virtuelle Treffen zu den üblichen Probenzeiten und unsere Kantorin, Frau Kammerer, bietet beispielsweise Vortragsabende über Kirchenmusik an.

Pfarrer Markus Heßler
Pfarrer Markus Heßler

Heßler: Es gibt aber große Sorgen, egal ob in der Arbeit mit Chören, mit Jugendlichen oder auch mit Seniorinnen und Senioren: Kommen die alle wieder? Wie geht es weiter nach Corona? Müssen wir in diesen Bereichen wieder bei null anfangen? Oder ganz anders?

 

Kirche lebt von der Nähe zu den Gemeindemitgliedern, vom Dialog und vom Austausch. Kann Kirche mit digitalen Angeboten diese Nähe überhaupt herstellen? Kann man die Menschen damit wirklich erreichen?

Brinke-Kriebel: Da sind tatsächlich einige Pfarrerinnen und Pfarrer immer wieder durch die Orte gelaufen, haben vor den Fenstern der Menschen ein Lied gesungen und kurze Gespräche geführt. Viele haben sehr viel telefoniert, um den Kontakt zu halten. Das waren nicht nur Anrufe zu Geburtstagen.

 

Rufen Gemeindemitglieder auch mal den Pfarrer an und bitten um Rat oder Beistand?

Heßler: Bei mir haben verhältnismäßig wenige Leute angerufen, aber wenn man sich irgendwo begegnet ist, sind die Gespräche immer länger geworden als zuvor. Wenn ich beispielweise durch die Stadt gehe, dann braucht das viel länger. Es konnten aber leider auch viele Kontakte nicht gehalten werden. Mit dem Dialog ist das wirklich schwierig. Das, was man sonst an der Kirchentür hat, oder im Gottesdienst, fällt weg. Es fehlt der direkte Austausch. Das vermissen auch viele Gemeindemitglieder unsäglich. Das weiß ich.

 

Daran an schließt sich die nächste Frage: In den einen Gemeinden sind Gottesdienste erlaubt, in der Nachbargemeinde nicht. Vielleicht noch mal kurz: Wie begründet sich das?

Brinke-Kriebel: Also, die Kirchenvorstände entscheiden vor Ort, was läuft und was verantwortbar ist. Im Moment gibt es von der Landeskirche die Empfehlung, ab einer Inzidenz von 200 keine Gottesdienste in präsentischer Form anzubieten. Aber auch da könnten sich die Kirchenvorstände darüber hinwegsetzen. Es wird aber immer sehr verantwortungsvoll und sehr intensiv diskutiert.

Ich bin den Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern sehr dankbar, dass sie diese schwierigen Entscheidungen treffen, da wird oft gerungen um den richtigen Weg.

Heßler: Ich glaube, das hängt auch sehr von persönlichen Erfahrungen ab, die die Mitglieder aus dem Kirchenvorstand gemacht haben. Da gibt es jemanden, der hatte vielleicht einen Corona-Fall in der Familie. Manche haben es persönlich miterlebt und sind dann sehr betroffen. Es gibt zugleich Leute, die in politischen Gremien mitarbeiten und die schon alle Debatten in ganzer Bandbreite miterlebt haben und damit auch noch mal anders über das Thema denken. Andere haben vielleicht Familienmitglieder, die lungenkrank sind und daher völlig besorgt sind. Und dann gibt es wieder andere, die ganz nüchtern damit umgehen, die vielleicht eine ältere Nachbarin haben, die möchte, dass es endlich wieder Gottesdienste gibt. Alle sind dabei sehr gewissenhaft, aber mit diesen verschiedenen Hintergründen kommen auch die einzelnen Kirchenvorstände zu unterschiedlichen Bewertungen.

Brinke-Kriebel: Und es spielen natürlich auch die örtlichen Gegebenheiten eine Rolle. In einer kleinen Dorfkirche ist es schwieriger Abstände einzuhalten und ein Hygienekonzepte zu entwickeln als in den großen Kirchen. Wichtig ist, dass diese Entscheidungen von der ganzen Gemeinde mitgetragen werden.

Gibt es darauf viele Reaktionen von Gemeindemitgliedern?

Heßler: Ja, da ist die ganze Bandbreite dabei. Von: „Wie könnt ihr so entscheiden? - Die Gottesdienste fehlen!“ Aber auch Reaktionen wie: „Alles richtig gemacht und sehr verantwortungsvoll.“ Es gibt nicht für alle die richtige Lösung.

Brinke-Kriebel: Diese Entscheidungsfreiheit der Kirchenvorstände sieht man ja jetzt auch am Beispiel der Konfirmationen. Es finden derzeit bereits in einigen Gemeinden in ganz kleinen Gruppen Konfirmationen statt, an anderen Orten sind die Konfirmationen verschoben worden bis September. Das alles liegt im Ermessen der Kirchenvorstände, dafür sind sie gewählt.

 

Können die Eltern mitentscheiden?

Brinke-Kriebel: Ja, die meisten Pfarrersleute besprechen das auch mit den Eltern und natürlich mit den Konfirmand*innen. Wenn konfirmiert wird, muss man eben ganz genau überlegen, wie viele Gruppen gebildet werden, wer aus der Familie mit dabei sein soll. Vor Corona hatten wir meist eine Konfirmation am Sonntag. Im vergangenen Jahr waren es im September oft mehrere Termine mit je zwei Konfirmationen am Samstag und zwei Konfirmationen am Sonntag.

Heßler: Und auch die Gottesdienste waren anders. Da haben die Eltern ihren Kindern beim Segen die Hand auf den Kopf gelegt. Das war beispielsweise auch sehr emotional. Die Pfarrerinnen und Pfarrer durften die Kinder ja nicht berühren.

 

Besteht auch die Gefahr, dass sich Menschen in dieser Zeit von der Kirche abwenden?

Heßler: Das ist natürlich eine Sorge, die wir haben, dass sich die Leute an das Ausschlafen am Sonntagmorgen gewöhnen (lacht) und sagen, ich gucke mir auch weiterhin den Gottesdienst im Fernseher oder am Rechner an. Ich bin da unheimlich gespannt darauf, wie das sein wird.

Brinke-Kriebel: Auch die Chorleiter*innen haben Sorge, dass ihnen Sänger*innen wegbrechen, weil sich der ein oder andere vielleicht an den freien Mittwochabend gewöhnt hat.

 

Wird es nach Corona in der Kirche ein WEITER SO geben, oder muss sich etwas verändern?

 

Brinke-Kriebel: Wir müssen uns genau überlegen, welche Angebote wir aus der Corona-Zeit beibehalten können, weil sie einfach gut sind. Wir haben ja beispielsweise auch vor der Pandemie schon die Erfahrung gemacht, dass Gottesdienste an zweiten Feiertagen bei hohen kirchlichen Festen nicht besonders gut besucht waren. Vielleicht ist es dann eine gute Idee, andere Formate anzubieten, wie Osterspaziergänge oder Stationen-Wege, einfach Outdoor-Aktivitäten. Wir haben so viele schöne Sachen entwickelt, die wir weiterhin nutzen sollten, aber nicht zusätzlich zum gewohnten Programm. Wir müssen schauen, was können wir lassen und welche Angebote können wir neu hinzunehmen.

 

Jetzt haben Sie fast schon unsere letzte Frage beantwortet: Was kann Kirche aus dieser Corona-Zeit mitnehmen?

Brinke-Kriebel: Natürlich leben wir als Kirche davon, dass wir uns live begegnen, dass wir auch schief miteinander singen, dass nicht alles perfekt ist. Wir brauchen Orte, wo wir uns begegnen. Nur, wo diese Orte sind, das müssen wir noch mal überdenken, vielleicht müssen wir vielfältiger werden.

Natürlich ist es schön, wenn wir Chöre haben, die sich einmal pro Woche treffen, aber möglicherweise sollten wir auch viel mehr öffentlich singen, auch mal ein Rudelsingen anbieten, wenn Corona vorbei ist.

Ich glaube, dass würde vielen Menschen große Freude bereiten. Oder an Weihnachten, wo ein Gottesdienst auf der Mühlenkopfschanze in Willingen geplant war, der dann doch abgesagt werden musste — das wäre doch toll im nächsten Jahr. Wir sind durch die Corona-Pandemie alle etwas mutiger geworden, was unsere kirchlichen Angebote betrifft. Das ist gut.

 

 

Frau Brinke-Kriebel, Herr Heßler, vielen Dank für das offene Gespräch.

 

 

 



Luther zeigt Zivilcourage vor dem Wormser Reichstag


2021 feiern die Protestanten den 500. Geburtstag der großen Worte „Hier stehe ich! Ich kann nicht anders“, mit denen sich Martin Luther vor dem Wormser Reichstag weigerte, seine revolutionären Ideen zu widerrufen. Eine Sternstunde für Zivilcourage, Haltung und Mut. Dieses Ereignis, bei dem sich der Reformator auf sein Gewissen, die Bibel und die Vernunft berief, soll groß gefeiert werden. Mit der Frage: „Welchen Luther-Moment brauchen wir heute?“.

Am 17. April 1521 steht Martin Luther auf dem Wormser Reichstag vor dem Kaiser und wichtigen Repräsentanten der Kirche. Er erwartet, dort einige umstrittene Thesen diskutieren zu können, wird aber harsch aufgefordert, alle seine Veröffentlichungen zu widerrufen. Entsetzt bittet der Reformator um Bedenkzeit. Einen Tag später wird er erneut vorgeladen und erklärt – jetzt gefasster –, dass er mit Rücksicht auf sein Gewissen, den Verstand und die Bibel nicht widerrufen wolle. Berühmt geworden sind dabei seine (nicht gesicherten) Worte „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders!“

Diese Widerrufsverweigerung gilt als eine „Sternstunde“ der Menschheitsgeschichte,

 

 

weil Luther es wagt, als einzelner den bisherigen Garanten für Wahrheitsvermittlung öffentlich zu widersprechen … weil ein Mann den Mut aufbringt, unter Lebensgefahr (tatsächlich wird Luther wenig später mit der Reichsacht belegt und damit für vogelfrei erklärt) auf seine Meinungsfreiheit zu pochen und zu seinen Überzeugungen zu stehen; und das nicht aus Trotz oder Willkür, sondern weil er den Weg der damaligen Kirche aus für ihn eindeutigen Gründen für falsch hält.

 

Martin Luther wird damit ein Vorreiter für Werte, die auch heute in der gesellschaftlichen Diskussion immer wichtiger werden: Standhaftigkeit, Zivilcourage und Haltung. Zudem stellt sich zum 500. Jubiläum dieses historischen Ereignisses die Frage, wofür Menschen im 21. Jahrhundert einstehen können und sollten – und was ihnen den Mut geben könnte, zum Wohle aller ihre Stimme gegen Unrecht und Gewalt zu erheben. Für den Reformator zumindest war klar, dass so ein Engagement immer auch einen Glaubensakt darstellt, das Fördern dessen, „was Christum treibt“, nämlich die Liebe Gottes.

Luthers Weigerung, seine kirchenkritischen Thesen auf dem Wormser Reichstag zu widerrufen, hat Geschichte geschrieben – nicht nur, weil sie letztlich zur Gründung der protestantischen Kirche führte, sondern auch, weil sie deutlich macht, was ein einzelner standhafter Mensch verändern kann.

 

Der Reformator Martin Luther wusste, dass ihn seine Haltung das Leben kosten konnte, aber er war sosehr davon überzeugt, dass er die Botschaft der Bibel richtig verstand, dass er bereit war, seine ganze Existenz in die Waagschale zu werfen. Anders ausgedrückt: Die Werte, für die er stand, waren ihm wichtiger als sein individuelles Schicksal.

Vermutlich ist dieses Einstehen für grundsätzliche menschliche Ideale eines der markantesten Kennzeichen für Zivilcourage und Haltung.

Kein Wunder, dass sich Luther deshalb nicht nur auf die Bibel, sondern auch auf seinen Verstand und sein Gewissen berief, also auf Instanzen, die er als höher und wesentlicher empfand als den Kaiser und die Vertreter der damaligen Kirche.

Entscheidend ist zudem, dass Luther in Worms allein mit eindrucksvollen Worten etwas bewirken konnte. Denn auch die Gewaltlosigkeit zeichnet fast alle großen „Weltverbesserer“ aus: von Martin Luther King über Gandhi, von Nelson Mandela bis Sophie Scholl oder von Greta Thunberg bis Edward Snowden. Sie alle stehen für einen verbal klaren, aber nicht aggressiven Einsatz für das Gute.

Sieht man Luther in diesem Sinn als einen Vorreiter für eine standhafte und zugleich friedfertige Auseinandersetzung mit den Missständen der Gesellschaft, dann stellt sich natürlich die Frage, wo und wann auch im 21. Jahrhundert Zivilcourage gefragt ist. Oder anders ausgedrückt: „Was ist mein Luther-Moment?“ Dieser Frage wollen die Feierlichkeiten zum Reichstag nachspüren.



Paten für Wasserspeier am Kilian gesucht


 

23.03.2021 Seit einigen Wochen sind zwei Areale rund um die Korbacher Kilianskirche abgesperrt: ein Bereich um das Südportal, ein weiterer an der Nordseite. Nach gründlicher Prüfung einer Spezialfirma im vergangenen Herbst, weisen vier Wasserspeier deutliche Risse auf, eine Fiale wurde aus Sicherheitsgründen bereits heruntergenommen und wird derzeit in der kleinen Kapelle der Kirche zwischengelagert.

 

Viele Korbacherinnen und Korbacher erinnern sich noch sehr genau an das Altstadt-Kulturfest im Sommer 2015, als bei einem heftigen Gewittersturm eine Fiale vom Turm der Kilianskirche krachte. Wie durch ein Wunder wurde damals niemand verletzt. Die Kirchengemeinde war alarmiert und ließ fortan das Gebäude und seine Verzierungen regelmäßig auf Risse prüfen. Im Herbst 2020 schlugen die Fachleute erneut Alarm: Vier der Wasserspeier sind nicht mehr fest mit dem Gebäude verankert, eine Fiale im Chorbereich wurde bereits in Sicherheit gebracht.

 

Markus Hessler, Pfarrer am Kilian, hat einen besonderen Bezug zu den fabelhaften Wesen. „Besonders bei dem wasserspeienden Mönch stellt sich mir die Frage, ob er etwas mit dem Gebäude oder mit Korbach zu tun hatte, ob er eine besondere Rolle spielte?“

Eine Frage, die noch keiner richtig beantworten konnte.

 

 

Aber gerade dieser Mönch an der Südseite sitzt, wie drei weitere Figuren, nicht mehr fest am Dachsims. Schon vor etlichen Jahren wurde er zwar mit einer martialisch anmutenden Halterung am Hals versehen. Aber auch diese hat sich mittlerweile gelockert und bietet keine Sicherheit mehr.

 

Mit rund 60.000 Euro Kosten für die Absicherung und Befestigung der Wasserspeier und der Fiale rechnet nun die Stadtkirchengemeinde. „Eine Summe, die wir natürlich nicht so einfach aufbringen können“, betont Markus Heßler. Deshalb sucht die Kiliansgemeinde Paten, die für den Erhalt der Wasserspeier spenden.

„Das können Privatpersonen sein, aber auch Vereine und Unternehmen, die uns durch ihre Verbundenheit zur Kilianskirche helfen.“ Den Auftakt zur Spendenaktion haben bereits Anfang des Jahres die Korbacher Weihnachtfreunde gemacht. Sie überreichten einen Scheck über 300 Euro.

 

Eine Alternative zur Instandsetzung der Figuren und der Fiale gebe es nicht, betont Pfarrer Heßler. „Wenn wir das Geld nicht aufbringen, müssen die Wasserspeier aus Sicherheitsgründen abgenommen werden.“

Denn vor allem die abgesperrte Zufahrt zum Gemeindehaus bereite Probleme. Doch eine Kilianskirche ohne Wasserspeier scheint undenkbar. Sie prägen das Gebäude aus dem 14. Jahrhundert auf ganz besondere Art.

 

Bereits in der Romanik, später auch in der Gotik und in der Renaissance verwendeten die Bauherren besonders bei größeren Kirchengebäuden häufig dämonische Gestalten oder Tiere zum Ablauf des Regenwassers. Die Wasserspeier haben den Ruf, Beschützer zu sein. Ihr dämonisches Aussehen soll Geistern und Dämonen einen Spiegel vorhalten, sie vergraulen, und somit Kirchen und Klöster vor bösen Mächten schützen.

Weitere Fragen zur Spendenaktion beantworten gerne: Pfarrer Markus Heßler (Tel. 05631-2595) oder Fritz Willems (Tel. 05631-65233) .

 

Die Bankverbindung:

Stadtkirchengemeinde Korbach

Verwendungszweck: Wasserspeier Kilian Korbach

Waldecker-Bank eG Korbach

IBAN: DE51 5236 0059 0000 0340 96

BIC: GENODEF1KBW

 



Brockensammlung Bethel: nachhaltig und transparent

Viele Gemeinden rufen derzeit wieder zu Kleiderspenden für Bethel auf. Auch im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg sind die Lastwagen mit der großen Bethel-Aufschrift unterwegs und fahren Gemeindehäuser an. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter der Brockensammlung und was geschieht mit den Kleidungsstücken? Auch im Kirchenkreis werden diese Fragen häufig gestellt – Wir haben nachgefragt und mit Elke Zebrowski gesprochen. Sie ist zuständig ist für das Marketing der Brockensammlung Bethel mit Sitz in Bielefeld.

 

Frau Zebrowski, eine Frage, die sich viele Menschen stellen: Wohin kommen die gebrauchten Kleidungsstücke, wenn sie von den Bethel-Mitarbeiter*innen abgeholt wurden?

Die Kleidung wird direkt von uns in die Sortierbetriebe in die Niederlande weitergeleitet. Dort wird alles von Hand sortiert und in etwa 250 Kategorien eingeteilt. Das könnte hier in Bielefeld keiner mehr leisten. Wichtig ist an dieser Stelle zu betonen, dass wir dem Dachverband „Fairwertung“ angeschlossen sind, damit auch garantiert werden kann, dass jeder Schritt absolut transparent ist. Aber auch in Bethel direkt können Kleiderspenden abgegeben werden. Diese Stücke werden hier vor Ort sortiert und kommen im besten Fall als Ware in den Secondwhand-Verkauf der Brockensammlung in Bielefeld-Bethel.

 

Wieviel Kleidung etwa wird pro Jahr für Bethel gesammelt?

Es kommen rund 10.000 Tonnen pro Jahr zusammen, die in ganz Deutschland gesammelt werden. Und da ist alles dabei. Die wirklich brauchbaren Sachen gehen in den Second-Hand-Verkauf. .

 

Dann gibt es aber auch Kleidung von so schlechter Qualität, die man noch nicht mal zu Putztüchern verarbeiten kann. Diese Fasern gehen z.B. in die Herstellung von Dämmmaterialien. Leider sind die Qualitäten dank „Fast Fashion“ oft so schlecht, dass ca. 8 bis 10 Prozent thermisch verwertet werden müssen.

 

In der Kritik steht oft auch der Transport von Second-Hand-Kleidung nach Afrika. Dort würde durch den Import der abgelegten Ware aus den reichen Ländern die einheimische Textilindustrie zunehmend zerstört. Haben Sie dazu Informationen?

Der Niedergang der Textilindustrien in afrikanischen Ländern hat vielschichtige Gründe:

Internationale Handelsabkommen, wie beispielsweise das Welttextilabkommen (1995) und der African Growth and Opportunity Act (2000), begünstigten die Entstehung der Textilindustrie in bestimmten Ländern Afrikas. Nachdem diese Abkommen ausliefen, verschwand auch die lokale Textilindustrie. Dies geschah jedoch unabhängig vom Import der Gebrauchtkleidung. In den vergangenen Jahrzehnten verlagerte sich die internationale Textilindustrie weitgehend nach Asien und fand dort kostengünstige Produktionsstätten.

Um diese Thematik noch besser beurteilen zu können, startete FairWertung 2003 mit finanzieller Hilfe des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) das zweijährige „Dialogprogramm Gebrauchtkleidung in Afrika“. FairWertung führte dabei zahlreiche Marktuntersuchungen und Interviews in Tansania, Kamerun und Mali durch. Darüber hinaus kamen Rückmeldungen aus weiteren afrikanischen Ländern.

Das Ergebnis: Secondhand-Kleidung ist unter den derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen in vielen afrikanischen Ländern nicht wegzudenken. Hauptgrund ist die geringe Kaufkraft. Außerdem gibt es kein ausreichendes und erschwingliches Bekleidungsangebot aus lokaler Produktion. Die auf den Märkten angebotene Neuware kommt überwiegend aus China, ist aber oft von minderer Qualität. Die Kunststofffasern sind für die klimatischen Bedingungen in Afrika obendrein ungeeignet.

Secondhand-Kleidung ist daher weit verbreitet. Der Handel mit Gebrauchtkleidung verschafft Vielen Arbeit und Einkommen. Auch viele Schneiderinnen und Schneider leben vom Umarbeiten oder „redesign“ von Gebrauchttextilien.

Und wie genau läuft das jetzt mit der Bezahlung an Bethel?

Die Sortierbetriebe vergüten uns zum Kilopreis. Hierbei gilt, je hochwertiger die Spende, desto höher sind die Erlöse, die mit ihr erzielt werden können. Von daher freuen wir uns immer sehr, neuwertige Spenden zu bekommen.

Die Erlöse gehen bei uns zu 100 Prozent in die Bodelschwinghschen Stiftungen, die unsere Einrichtungen finanzieren.

Macht sich die Wegwerfmentalität bei Kleidung auch für Sie bemerkbar?

Natürlich merken wir das. Die Erlöse für die Kleidung werden geringer. Und Sie können mir glauben, manche Sachen, die in der Brockensammlung landen, sind noch nicht mal mehr getragen. Die werden gekauft, weil sie so billig sind. Und am Ende landet diese Kleidung dann in der Kleidersammlung. Die Energie zur Herstellung von Billigkleidung, die letztlich ungetragen ist und zu guter Letzt auch noch entsorgt werden muss, steht in keinem Verhältnis zum Nutzen dieser Kleidung. Von Nachhaltigkeit und einem verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen, kann man da wirklich nicht sprechen.

 

Zum Abschluss noch mal die Frage: Woher kommt eigentlich der Begriff der Brockensammlung?

Als der damalige Bethel-Leiter, Pastor Friedrich von Bodelschwingh, seinen ersten Spendenaufruf versandte, ahnte er nicht, dass er damit eine über 130-jährige Erfolgsgeschichte schreiben würde. Die Freundinnen und Freunde Bethels gaben in der entbehrungsreichen Zeit das, was sie erübrigen konnten. Sie spendeten reichlich, und Bethel nahm alles, angefangen vom kaputten Kochtopf bis hin zum Stuhl mit drei Beinen.

 Mit seinem Leitspruch, der auch noch heute gilt, hatte Pastor Bodelschwignh Jesus zitiert. Jesus soll nach der Bewirtung der 5.000 Menschen am See Genezareth gesagt haben: „Sammelt die übrigen Brocken, auf das nichts umkomme“. Heute ist es dann eben nicht Brot, wohl aber gute und tragbare Kleidung, die als die „übrigen Brocken“ von der Brockensammlung Bethel für bedürftige Menschen gesammelt werden.

 

Frau Zebrowski, herzlichen Dank für die Infos.                                                                                                                    (Text: Kerstin Kleine)

 



Jugendarbeit: 300 Postkarten an den Landrat

"Unser Alltag steht Kopf" - Petra Ullrich mit den Postkarten der Aktion für die Jugendlichen. Foto: pr.
"Unser Alltag steht Kopf" - Petra Ullrich mit den Postkarten der Aktion für die Jugendlichen. Foto: pr.

Auf Initiative der evangelischen Jugend Hessen haben bereits im vergangenen Jahr auch die Gemeindereferent*innen im Bereich Jugendarbeit des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg mit Kindern und Jugendlichen Gedanken und Wünsche zusammengetragen und Postkarten auf den Weg geschickt. Die Aktion lief unter der Überschrift: Wir sind #zukunftsrelevant.

„Wir wollten ein Zeichen setzen in Zeiten von Corona und daran erinnern, dass auch

 

„Wir wollten ein Zeichen setzen in Zeiten von Corona und daran erinnern, dass auch Kinder und Jugendliche von den Einschränkungen massiv betroffen sind", sagt eine der Initiator*innen, Petra Ullrich, Gemeindereferentin im Bereich Jugendarbeit aus Bad Arolsen.

Etliche Karten sind während virtueller Treffen mit Jugendlichen in den einzelnen Gemeinden entstanden, andere Jugendarbeiter waren in Schulen und haben dort Kinder und Jugendliche motiviert, ihre Gedanken aufzuschreiben.

 

Was die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 8 und 18 Jahren am meisten in der Corona-Pandemie bewegt?

 

„Keine Freunde treffen zu können“ haben viele der Jugendlichen angeführt. „Masken in der Schule tragen“, findet ebenfalls ein hoher Prozentsatz der Absender als sehr belastend. Aber auch Themen wie „volle Schulbusse“, „keine Vereinsaktivitäten“ und ebenso die fehlenden Möglichkeiten, seinen Hobbies nachzugehen, sind Punkte, die auf den Karten zu lesen sind.

 

Diesen Gedanken Ausdruck zu verleihen, spiele gerade in einer Situation wie dieser eine wichtige Rolle, ist sich Landrat Dr. Reinhard Kubat sicher. „Wir möchten deutlich machen, dass wir die Sorgen und Wünsche unserer Kinder und Jugendliche hören und wahrnehmen“, so der Kreishauschef.

 

20 Jahre in der Jugendarbeit

Seit 20 Jahren ist Petra Ullrich, Dipl. Sozialarbeiterin, in der Jugendarbeit im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg aktiv. Derzeit ist die Massenhäuserin für Projektarbeit in der Evangelischen Jugend zuständig.

"Das Schöne daran ist, dass ich in all den Jahren meine Begabungen ausleben  und sie an die Kinder und Jugendlichen weitergeben konnte", sagt sie.

“Natürlich hat sich meine Arbeit im Laufe der Jahre verändert. Die Verbindlichkeit der jungen Menschen ist anders geworden und vielen fällt es schwer, kontinuierlich bei einer Sache zu bleiben. Schule bis nachmittags und etliche andere Angebote tun ihr Übriges dazu", weiß die Sozialarbeiterin. Aber sie sagt auch: "Die Bedürfnisse in dieser Altersgruppe sind gleichgeblieben. Und wenn ich nur ein paar der Jugendlichen aus unseren Gruppen in die Spur gebracht habe..., dann hat sich doch der ganze Einsatz gelohnt", blickt Petra Ullrich zurück.

Der Kirchenkreis gratuliert ihr herzlich und freut sich auf viele weitere Jahre der Zusammenarbeit!

 



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Unser Ansprechpartnerin:

Kerstin Kleine

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

im Kirchenkreis Twiste -Eisenberg

kerstin.kleine@ekkw.de