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Glockenläuten, Gebete und Spendenaufruf

 Pfarrer Friedemann Bach vor der Martin-Luther-Kirche in Bad Neuenahr im Landkreis Ahrweiler im nördlichen Rheinland-Pfalz. (Foto: ekir.de/Marcel Kuß)
Pfarrer Friedemann Bach vor der Martin-Luther-Kirche in Bad Neuenahr im Landkreis Ahrweiler im nördlichen Rheinland-Pfalz. (Foto: ekir.de/Marcel Kuß)

Düsseldorf/Kassel (medio). Als Zeichen der Anteilnahme nach der Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland­-Pfalz sollen am Freitagabend (23. Juli) die Kirchenglocken in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und ganz Deutschland läuten und zu Andachten und Gebeten einladen.

Präses Dr. Latzel: "Lassen Sie uns so gemeinsam hörbar machen, dass wir uns gegenseitig unterstützen."

"Wir möchten ein öffentliches Zeichen des Zusammenhalts setzen und gemeinsam mit Ihnen um Gottes Beistand bitten", schreibt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel, in einem Brief an alle Mitchristinnen und Mitchristen im Land. Gemeinden und Einrichtungen seien dazu aufgerufen, am Freitag um 18 Uhr ihre Glocken zu läuten und dazu eine Andacht zu feiern. "In Zeiten großer Not, wenn unsere menschlichen Möglichkeiten an ihre Grenzen kommen, ist dies das, was wir als Kirche tun können", so der Präses weiter und bittet darum, den Aufruf zu unterstützen.

 

Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann übermittelte die Bitte des rheinischen Präses an die Gemeinden der Landeskirche und rief zur Unterstützung des solidarischen Glockengeläuts auf. Zudem bittet die Bischöfin die Gemeinden in ihrem Schreiben darum, die Menschen in den betroffenen Gebieten in die Fürbitte am nächsten Sonntag einzuschließen.

 

Es ist eine der schwersten Unwetter-Katastrophen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland: Mindestens 170 Menschen sind bei den Überschwemmungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen. Auch Bayern ist vom Unwetter schwer getroffen. Dank der überwältigenden Spendenbereitschaft können die evangelische Kirche und die Diakonie in einem ersten Schritt nun vier Millionen Euro für die Betroffenen bereitstellen, teilt die Diakonie-Katastrophenhilfe auf ihrer Internetseite mit.

 

Die Lage in den von der Unwetterkatastrophe schwer gezeichneten Gebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bleibt aber weiter unübersichtlich. Um die Schäden zu reparieren, die die Flut angerichtet hat, werden schätzungsweise bis zu fünf Milliarden Euro nötig sein. Die Aufräum- und Sanierungsarbeiten werden Monate und vielerorts Jahre dauern. Umso wichtiger ist es jetzt, die lokalen Helferinnen und Helfer weiter zu unterstützen, um den Menschen Trost und Mut zu spenden, die durch die Unwetter-Katastrophe am schwersten betroffen sind.

Die evangelischen Kirche im Rheinland und der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe rufen weiter zu Spenden auf. Mit Ihrer Spende helfen Sie jenen, die jetzt vor dem Nichts stehen.

 

Sie möchten mit einer Spende helfen?

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ist über die Diakonie Katastrophenhilfe Teil des «Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe». Ziel ist es, Kräfte zu bündeln und so schneller und wirkungsvoller zu helfen sowie im Katastrophenfall Spendengelder gemeinsam einzuwerben.

 

Evangelische Bank

IBAN: DE68520604100000502502

BIC: GENODEF1EK1

Spendenstichwort: Hochwasser-Hilfe Deutschland


Pfarrer Blum braucht Urlaub - eine Andacht


Die neue „Kirche im Grünen“ öffnet ihre Türen

Treffpunkt nicht nur für Feriengäste. Foto: medio.tv/socher
Treffpunkt nicht nur für Feriengäste. Foto: medio.tv/socher

Nicht nur rechtzeitig zum Jubiläumsjahr, sondern auch pünktlich zu Beginn der Sommerferien ist das neue Zentrum der „Kirche unterwegs“ fertig geworden: Auf der Halbinsel Scheid am nordhessischen Edersee hat die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ein neues Domizil für die Urlaubs- und Freizeitseelsorge, für Gottesdienste, Ferien- und Kulturprogramm geschaffen. Der Neubau hat die alte „Kirche im Grünen“ – eine Holzkirche in Zeltform aus dem Jahr 1971 – abgelöst. Die Bauarbeiten hatten im Frühjahr 2020 begonnen, nun stehen noch kleinere Restarbeiten an; derzeit wurden rund 2,6 Mio. Euro investiert.

 

Entstanden ist ein „prägnantes Gebäudeensemble, das sich sensibel in die Topografie der Landzunge einfügt und differenziert gestaltete Freiräume auf dem hängigen Gelände schafft“, erläutert Architekt Prof. Philipp Krebs (foundation 5+ architekten). Der Satteldachbau mit offe-ner Dachkonstruktion bietetRaum für Gottesdienste und kannauch als Tagungs-und Veran-staltungsraum genutztwerden. So wie das alte, in den Sommerwochen zusätzlich zur Kirche genutzte Zirkuszelt seine Wände hochrollte, stehen auch beim neuen Gottesdienstraum im Wortsinn die Türen offen: Die Seitenwändekönnen geöffnet werden. Ein zweites Gebäude be-herbergt Apartments für Mitarbeitende und Gäste sowie die „Cafédrale“ als zentralen Begeg-nungsort. Beide Gebäudeteile werden über ein offenes Vordach verbunden.

 

Mehr dazu lesen Sie hier: https://www.twiste-eisenberg.de/news/


EKKW für Verbot der Waffenbörse in Kassel

Bischöfin Beate Hofmann unterstützt das Votum des Rates der Religionen und spricht sich für ein Verbot der Waffenbörse aus. Foto: medio.tv/schauderna
Bischöfin Beate Hofmann unterstützt das Votum des Rates der Religionen und spricht sich für ein Verbot der Waffenbörse aus. Foto: medio.tv/schauderna

Das Kollegium der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) spricht sich für eine endgültige Absage der Stadt Kassel als Veranstaltungsort einer Waffenbörse aus. Darüber hat Bischöfin Dr. Beate Hofmann Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle sowie den Geschäftsführer der Messe Kassel, Ralf-U. Umbach, per Brief informiert. Die größte deutsche Waffenbörse lockte jährlich bis zu 20.000 Besucher in die Kasseler Messehallen.

 

Bereits im März 2021 hatte der Rat der Religionen in Kassel für eine endgültige Absage einer Waffenbörse votiert, die eigentlich für den April geplant war. Dazu war es jedoch nicht gekommen: Die Stadt Kassel, die seit längerem an einem Verbot der umstrittenen Börse arbeitet, hatte die gewerberechtliche Festsetzung der Veranstaltung abgelehnt. Dagegen hat der Veranstalter Widerspruch eingelegt; das Verfahren ist noch nicht zum Abschluss gekommen.

 

Sie unterstütze „vollumfänglich das Votum des Rates der Religionen“, betont die Bischöfin nach dem Beschluss des Kollegiums, eines der Leitungsorgane der EKKW. „Mit einem kirchenleitenden Wort möchten wir als Evangelische Kirche dazu beizutragen, dass eine Waffenbörse in Kassel nicht stattfinden wird. Dies wäre ein Zeichen des Friedens in einer Stadt, die mit den Morden am Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke und Halit Yozgat leidvoll erfahren hat, welche Gefahr vom privaten Kleinwaffenbesitz ausgeht“, erläutert sie.

 

Die Begründung des Kollegiums der EKKW im Wortlaut

„Waffen sind keine Alltagsgegenstände oder Schmuckstücke. Waffen werden zum Töten hergestellt. Die Zurschaustellung von Waffen bei einer Waffenbörse verharmlost ihr Tötungspotential. Im Zusammenhang mit rechter Gewalt ist in Kassel mit dem Mord am Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke sehr deutlich geworden, welche Gefahr vom privaten Kleinwaffenbesitz ausgeht. Berichte von vergangenen Waffenbörsen in Kassel zeigen, dass viele der Stände auch Militaria und andere Relikte aus der Nazizeit anbieten. Entsprechend werden Personen aus dem Umfeld der rechten Szene angezogen und besuchen die Börse. Die rechtsterroristischen Anschläge von Halle und Hanau, der Mord an Walter Lübcke und nicht zuletzt die tödlichen Schüsse eines sogenannten ‚Reichsbürgers‘ auf einen Polizisten in Georgensgmünd haben gezeigt, dass gerade im rechtsextremen Spektrum auch die Gefahr durch Waffen aus legalen Beständen sehr hoch ist. Im Bereich der privaten Nutzung von Waffen bedarf es statt mehr Waffen rechtlich strengerer Waffenrecht-Regelungen und regelmäßiger Kontrolle zum Erwerb und Besitz von Waffen. Das Waffenrecht ist so zu fassen, dass Personen, die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung stellen, nicht länger legal Zugang zu Schusswaffen und Munition haben. Kleinwaffen sind die Todesursache Nummer eins in bewaffneten Konflikten weltweit. Waffen sind langlebig und ‚wandern‘ durch legalen und illegalen Weiterverkauf.“


Geburtstagskonzert für die Kuhn-Orgel

Nach einem langen und schmerzhaften Abschied von der Euler-Orgel aus den 50er-Jahren, einer jahrelangen, intensiven Planungsphase und einem Spenden-Marathon, wurde im  April 2011 die neue Kuhn-Orgel in der Korbacher Kilianskirche  eingeweiht werden. Auch wenn Corona die ganz großen Vorhaben zu diesem Geburtstag noch nicht zulässt, soll dieser Jahrestag am Sonntag, 11. Juli , 17 Uhr, gefeiert werden, mit einem Gemeinschaftskonzert von Organistinnen und Organisten aus der Region. Orgelschülern, begeisterten ehrenamtlichen und hauptamtlichen Organisten. Sie bieten ein buntes und abwechslungsreiches Programm.

 

Der musikalische Bogen spannt sich von barocken Klängen von Johann Sebastian Bachs oder Giovanni Battista Martini über Romantisches von Felix Mendelssohn Bartholdy und Adolph Hesse bis hin zu zeitgenössischen Märchenklängen von Sandra Labsch.

Besonders interessant verspricht der Wechsel zwischen den verschiedenen Organistinnen und Organisten zu werden. An der Orgel spielen: Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum, Gerd Isenberg, Martin Gerhard, Merle Ochner, Ingrid Kammerer, Tjark Nimz, Petra Bangert und Armin Schönlau.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang bitten wir um eine Kollekte.

 

Wegen der Corona-Pandemie ist die Zahl der Plätze in der Kilianskirche begrenzt. Eine Voranmeldung ist dringend erbeten. Diese ist über die Homepage der Stadtkirchengemeinde evkirchekorbach.de möglich. Es gilt die „GGG-Pflicht“ (genesen, voll geimpft oder getestet). Alle, die vorab einen Corona-Test benötigen, mögen dies bitte bei der Anmeldung angeben. Bei Bedarf wird das Testzentrum in der Kilianskirche vor dem Konzert von 15.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist Mund-Nasen-Schutz erforderlich, dieser kann am Sitzplatz abgenommen werden.

 


Kreissynode: Kirche fit machen für die Zukunft

Wie kann Kirche in die Zukunft gehen? Wie muss sie sich aufstellen, um überhaupt zukunftsfähig zu sein? Was ist der ureigenste Auftrag von Kirche? Fragen, die in der Kreissynode des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg eine zentrale Rolle spielten und für die das Gremium versuchte, Antworten zu formulieren.

 

Präses Martina Steuber begrüßte rund 80 Synodale in der Mehrzweckhalle in Twiste, um über den „Auftrag der Kirche“ nachzudenken. Mit negativem Corona-Test, entsprechendem Abstand und Maske vor Mund und Nase wurde diese Veranstaltung in Präsenz möglich.

Dekanin Eva Brinke-Kriebel hieß die Kirchenvertreter*innen ebenfalls herzlich willkommen und ermunterte sie, ein Votum zu erarbeiten und einen Beitrag zum Diskussionsprozess beizusteuern. „Die aktuelle Frage, wozu Kirchen eigentlich da sind, das ist unsere gemeinsame Herausforderung und wir sollten sie annehmen.“

Kurze Grußworte richteten ebenfalls Landrat Dr. Reinhard Kubat an die Synode sowie der Twistetaler Bürgermeister Stefan Dittmann.

 

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Förderkreis unterstützt Stadtkirchen-Sanierung

Vorerst steht nur ein Gerüst in der Bad Arolser Stadtkirche. Für die Sanierung wird jedoch bal der gesamte Innenraum eingerüstet. Foto Schulten/WLZ
Vorerst steht nur ein Gerüst in der Bad Arolser Stadtkirche. Für die Sanierung wird jedoch bal der gesamte Innenraum eingerüstet. Foto Schulten/WLZ

Mit einem neu gegründeten Förderkreis will die Evangelische Stadtkirchengemeinde einen Teil zur Finanzierung der Sanierung ihrer barocken Stadtkirche beitragen. Denn, wie sich bereits seit vielen Wochen abzeichnet, müssen immense Summen investiert werden, um das Gotteshaus zu erhalten. Bei einem ersten Treffen der Interessent*innen gab es Informationen rund um die geplante Sanierung.

 

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Anmeldeformular Förderkreis der Ev. Stadtkirche Bad Arolsen
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Orgelschüler laden zum Konzert ein

Fünf Schülerinnen und Schüler geben ein Orgelkonzert – online. Die fünf jungen Musizierenden Charlotte Bruns, Johanna Hofius, Karl Klebig, Trajan Päckert (Foto) und Alexander Zinserling werden von Bezirkskantor Jan Knobbe unterrichtet. Jede(r) von ihnen hat in den vergangenen Wochen ein interessantes Orgelstück einstudiert und aufgenommen. So ist barocke, romantische und meditativ-moderne Musik zu hören, dazu kommt sogar eine Arrangement einer bekannten Pop-Rock-Band. Das Konzert dauert etwa 20 Minuten.


Eindrücke aus der Corona-Teststelle im Kilian


Dr. Mantey wird neuer Propst im Sprengel

Pfarrer Dr. Volker Mantey wird Propst des Sprengels Marburg. Der Rat der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hat den 48-Jährigen in seiner Sitzung am 11. Juni in das neue Amt berufen. Mantey folgt auf Helmut Wöllenstein, der am 1. September dieses Jahres in den Ruhestand geht.

 „Kirchenleitende Aufgaben werden in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen stehen“, sagt Mantey mit Blick auf die schwieriger werdenden Bedingungen angesichts sinkender Mitgliederzahlen und Einnahmen.

 

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Mit App gegen Corona-Frust und Langeweile

Die Jugendarbeiter*innen des Kirchenkreises und der Gemeinden sind natürlich auch während der Corona-Zeit aktiv. So finden viele Treffen virtuell statt und es gibt eine Reihe unterschiedlicher Online-Angebote. Mit sogenannten Actionbounds versuchen sie beispielsweise, Kinder und Jugendliche auch in der Pandemie zu erreichen. Mit dieser speziellen App können virtuelle Schnitzeljagden unternommen werden – einige werden von Zuhause aus gespielt, für andere muss man sich auf die Socken machen. (Neu entwickelt hat jetzt das Team um Andrea Busch „Noah und die Arche“ – speziell für Kinder im Grundschulalter.) So entwickelte das Team im Lockdown den Bound „Noah und die Arche“ für Kinder im Grundschulalter

 

Andrea Busch von der Evangelischen Jugend Korbach setzt seit einigen Jahren Actionbounds in der Jugendarbeit ein. Im Rahmen einer Abschlussarbeit für eine Fortbildung in der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden entwickelte sie ein interaktives Spiel, um den Jugendlichen den Einstieg in das Thema Tod und Trauer zu erleichtern. Das Team der Jugendarbeiter erarbeitete weitere Bounds, beispielsweise zu den zehn Geboten oder auch zum Thema Schöpfung.

Und jetzt: „Noah und die Arche“. Hier wird nicht nur in mehreren Sequenzen die biblische Geschichte erzählt, es gibt auch Fragen an die jungen Spielerinnen und Spieler, wie „Was macht Dich wütend?“, Was hilft Dir, wenn Du verärgert bist?“. Bestandteil des Spiels sind zugleich Bastelanleitung, beispielsweise für ein Faltboot aus Papier oder für einen Wutball. Die Mädchen und Jungen können auch Fotos oder Sprachaufnahmen hochladen und müssen natürlich etliche Rätsel lösen.

 

„Wir würden uns freuen, wenn wir damit einigen Kindern über mögliche Langeweile hinweghelfen könnten. Und am besten wäre es natürlich, wenn sich Eltern zusammen mit ihrem Nachwuchs auf die Reise mit Noah und der Arche begeben“, weiß Andrea Busch.

 

„Actionbound“ kann im App-Store heruntergeladen werden. Es gibt ebenfalls einen QR-Code auf der Internetseite der evangelischen Jugend Korbach, unter www.ej-korbach.de.


“Nikolaikirche soll lebendiges Haus werden"

Bauvisite mit Magistrat: v.l. Heinz Merl (1. Stadtrat), Jürgen Schimmelpfeng (Architekt), Eva Brinke-Kriebel (Dekanin), Klaus Friedrich (Bürgermeister), Sabine Neuhaus (Förderverein Nikolaikirche), Fritz Willems (Kirchenvorstand) und Arno Puy (Architekt).
Bauvisite mit Magistrat: v.l. Heinz Merl (1. Stadtrat), Jürgen Schimmelpfeng (Architekt), Eva Brinke-Kriebel (Dekanin), Klaus Friedrich (Bürgermeister), Sabine Neuhaus (Förderverein Nikolaikirche), Fritz Willems (Kirchenvorstand) und Arno Puy (Architekt).

Die Renovierung der Korbacher Nikolaikirche geht mit großen Schritten voran und liegt voll im Zeit- und auch im Kostenplan. Wer bereits jetzt einen Blick in das Gotteshaus werfen darf, findet einen völlig veränderten, einen hellen und einladenden Innenraum vor. Vorbei ist die Zeit eines eher düster anmutenden Kirchenraums. In dieser Woche machte sich der Korbacher Magistrat ein Bild vom Baufortschritt und ging mit Verantwortlichen von Seiten der Kirche und mit den beiden Bad Arolser Architekten ins Gespräch.

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Corona-Teststelle ab 18. Mai im Kilian

Das ehrenamtliche Team der Teststelle in der Kilianskirche. Über weitere Helfer*innen würde sich Dekanin Eva Brinke-Kriebel (rechts) freuen. Foto: Kleine
Das ehrenamtliche Team der Teststelle in der Kilianskirche. Über weitere Helfer*innen würde sich Dekanin Eva Brinke-Kriebel (rechts) freuen. Foto: Kleine

Ab Dienstag öffnet die Corona-Teststelle in der Kilianskirche in Korbach. „Wir möchten uns als Kirche daran beteiligen, die Pandemie zu bewältigen und unseren Beitrag für die Gesellschaft leisten“, erklärt die Dekanin des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg, Eva Brinke-Kriebel. Sie hat dazu ein ehrenamtliches Team zusammengerufen und einen entsprechenden Plan erarbeitet, den Korbacher Kilian als offizielle Teststelle einzurichten. Die Beauftragung vom Landkreis liegt schon vor.

 

Umgesetzt werden konnte dieses Vorhaben natürlich nur mit Zustimmung des Kirchenvorstandes der Stadtkirchengemeinde Korbach und in enger Abstimmung mit den Kirchenmusikern, denn auch der wöchentliche Orgelunterricht muss weiterhin gewährleistet werden. „Der Kirchenraum bietet aber in jeder Hinsicht die idealen Voraussetzungen, Abstände einzuhalten und die Besucher*innen sicher zu lenken“, betont sie.

 

Zum Team gehören neben medizinischem Personal, auch viele Helfer*innen aus der Gemeinde, die sich um einen geordneten und sicheren Ablauf kümmern. Eingewiesen wurden alle bereits am Freitag von Kirchenvorstandmitglied Dr. Stefan Herrmann. „Über weitere ehrenamtliche Helfer*innen würden wir uns sehr freuen“, betont Eva Brinke-Kriebel.

 

„Ehrlich gesagt, weiß ich noch nicht genau, wie so eine Teststelle abgerechnet wird und wieviel Geld durch die Testungen übrigbleibt“, sagt die Dekanin. „Die Stadtkirchengemeinde Korbach plant allerdings die Renovierung des Gemeindehauses an der Kilianskirche, das wäre ein guter Zweck für übrige Mittel.“

 

Geöffnet hat das Testzentrum in der Kilianskirche ab dem 18. Mai, jeweils montags, dienstags und donnerstags von11 bis 15 Uhr, mittwochs und freitags von 11 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr.

Das Parken während der Zeit des Testens ist auf dem Parkplatz "Enser Straße" für eine Stunde gebührenfrei. Bitte Parkscheibe ins Auto legen!

 

Wer noch mithelfen möchte, meldet sich bitte unter dekanat.twiste-eisenberg@ekkw.de, oder unter der Telefonnummer 05631-9736-181.


Ökumene leben - Gottesdienst am 15. Mai

Zu Gottesdiensten anlässlich des 3. Ökumenischen Kirchentages, laden viele Gemeinden in ganz Deutschland am Samstag, 15. Mai, 19 Uhr, ein. Digital und dezentral lautet in diesem Corona-Jahr die Devise. Und so feiern viele Gemeinden am Samstagabend zur gleichen Zeit. Auch in Korbach wird in der Kilianskirche ein ökumenischer Gottesdienst angeboten. Vorbereitet wird er von Eva Brinke-Kriebel, Dekanin des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg und Pfarrerin in Korbach, Bernd Conze, Dechant im katholischen Dekanat Waldeck und Pfarrer in Korbach sowie Christian Kugler, Pastor der Evangelischen Gemeinschaft Korbach.

 

Ursprünglich als Großveranstaltung vom 13. bis 16. Mai für tausende von Menschen in Frankfurt am Main gedacht, steht die dritte Ausgabe des ökumenischen Ereignisses nun unter ganz anderen Vorzeichen: Digital, um trotz Corona-Pandemie eine sichere Teilnahme zu gewährleisten. Und dezentral, damit ökumenische Begegnung an vielen Orten in Deutschland möglich wird – wenigstens so, wie es die Pandemiesituation momentan zulässt.

 

Eva Brinke-Kriebel, Bernd Conze und Christian Kugler freuen sich auf den Gottesdienst am Samstagabend. So können doch alle noch einen gemeinsamen Kirchentag feiern. „Wie versuchen, ein bisschen Kirchentagsgefühl nach Korbach zu holen, und freuen uns, dass unser Kantorenehepaar, Ingrid und Stefan Kammerer, den Abend mit flotter Musik begleiten wird“, sagt Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Dechant Bernd Conze betont: „Ökumene zu leben ist für uns letztlich keine Besonderheit. Da sind wir in Korbach schon lange auf einem guten Weg.“

 

Wer am Samstagabend, 19 Uhr, in der Kilianskirche in Korbach mit dabei sein möchte, muss sich auf der Website der Evangelischen Stadtkirchengemeinde anmelden: www.evkirchekorbach.de

Es gelten natürlich die bekannten Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht.


Musikalische Kostprobe vom Kammerchor


"Vielleicht sind wir etwas mutiger geworden"

Dekanin Eva Brinke-Kriebe und der Korbacher Pfarrer Markus Heßler.            (Foto: Kleine)
Dekanin Eva Brinke-Kriebe und der Korbacher Pfarrer Markus Heßler. (Foto: Kleine)

03.05.2021 Seit einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie das Leben aller. Keine öffentlichen Veranstaltungen, keine Feste, seit langer Zeit keine Konzerte oder Theateraufführungen und in den meisten Gemeinden keine Gottesdienste, keine menschliche Nähe. Den neuen Herausforderungen mussten sich auch die Kirchen stellen, um gerade in diesen Zeiten nicht ihre Mitglieder aus dem Blick zu verlieren. Einen Rückblick auf Vergangenes, aber auch einen Blick in die Zukunft geben die Dekanin des Kirchenkreises, Eva Brinke-Kriebel, und der Korbacher Pfarrer Markus Heßler.

Das gesamte Interview lesen Sie hier: https://www.twiste-eisenberg.de/news/


Paten für Wasserspeier am Kilian gesucht

23.03.2021 Seit einigen Wochen sind zwei Areale rund um die Korbacher Kilianskirche abgesperrt: ein Bereich um das Südportal, ein weiterer an der Nordseite. Nach gründlicher Prüfung einer Spezialfirma im vergangenen Herbst, weisen vier Wasserspeier deutliche Risse auf, eine Fiale wurde aus Sicherheitsgründen bereits heruntergenommen und wird derzeit in der kleinen Kapelle der Kirche zwischengelagert.

 

Viele Korbacherinnen und Korbacher erinnern sich noch sehr genau an das Altstadt-Kulturfest im Sommer 2015, als bei einem heftigen Gewittersturm eine Fiale vom Turm der Kilianskirche krachte.......

Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://www.twiste-eisenberg.de/news/


Bischöfin verurteilt Ausschreitungen in Kassel

20.03.2021 Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann, hat die Ausschreitungen bei den Protesten gegen die Corona-Politik am Samstag in Kassel verurteilt. Kirche als Gemeinschaft von Christinnen und Christen trete für Demokratie und ein gelungenes Miteinander ein; sie stelle sich gegen jede Form von Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

 

„Freie Meinungsäußerung ist ein hohes Gut, für dessen Wahrung wir uns einsetzen. Aber ein Verhalten auf einer Demo, das Corona-Regeln nicht beachtet und mutwillig Ansteckungsrisiken in Kauf nimmt, ist kein sinnvoller Ausdruck der freien Meinungsäußerung, sondern höchst fahrlässig und verantwortungslos“, so die Bischöfin. Denn dadurch würden Inzidenzwerte weiter hochgetrieben und die Einschränkungen andauern. "Die Missachtung der Corona-Regeln gefährdet Menschenleben."

 

“Bischöfin Hofmann mahnt stattdessen zu Besonnenheit und Geduld: „Wir vertrauen darauf, dass wir diese Krise gemeinsam bewältigen werden, statt sie zu ignorieren.“ Zusammenhalt sei das Gebot der Stunde: „Zusammenhalt heißt aus unserer Sicht, die Corona-Regeln noch so lange auszuhalten, bis genug Impfstoff für alle da ist und miteinander die sozialen Folgen zu bewältigen. Zusammenhalt heißt nicht, sich über Regeln hinwegzusetzen, die zwar ein-schränken, aber auch Gesundheit und Leben schützen.“

Nach Angaben der Polizei waren am Samstag mehrere tausend Menschen in der Kasseler In-nenstadt zusammengekommen, ohne bei dem nicht angemeldeten Demonstrationszug die An-weisungen der Behörden zu beachten. Zwischen der Polizei und den Demonstrierenden war es zu massiven Auseinandersetzungen gekommen. Ursprünglich hatten die 'Freien Bürger Kassel' eine Kundgebung sowie einen Umzug durch die Innenstadt mit rund 17.500 Teilnehmenden geplant. Bundesweit hatten dazu 'Querdenkende' mobilisiert. Der Hessische Verwal-tungsgerichtshof hatte nur 6000 Demonstrierende abseits der Kasseler Innenstadt zugelassen und dies mit den steigenden Infektionszahlen begründe


Brockensammlung: nachhaltig und transparent

Viele Gemeinden rufen derzeit wieder zu Kleiderspenden für Bethel auf. Auch im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg sind die Lastwagen mit der großen Bethel-Aufschrift unterwegs und fahren Gemeindehäuser an. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter der Brockensammlung und was geschieht mit den Kleidungsstücken? Auch im Kirchenkreis werden diese Fragen häufig gestellt – Wir haben nachgefragt und mit Elke Zebrowski gesprochen. Sie ist zuständig ist für das Marketing der Brockensammlung Bethel mit Sitz in Bielefeld.

 

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Corona-Gedanken von Jugendlichen

Gemeindereferentin Petra Ullrich aus Bad Arolsen.
Gemeindereferentin Petra Ullrich aus Bad Arolsen.

 

09.03.2021 Auf Initiative der evangelischen Jugend Hessen haben bereits im vergangenen Jahr auch die Gemeindereferent*innen im Bereich Jugendarbeit des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg mit Kindern und Jugendlichen Gedanken und Wünsche zusammengetragen und Postkarten auf den Weg geschickt. Die Aktion lief unter der Überschrift: Wir sind #zukunftsrelevant.

 

Was vermisse ich in der Corona-Zeit? Wo sind vielleicht auch meine Ängste und Sorgen? Entstanden sind 300 Postkarten, die jetzt Landrat Dr. Reinhard Kubat per Post im Kreishaus erreichten.

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Neue Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

 

07.03.2012 Der Kirchenkreis Twiste-Eisenberg hat eine neue Referentin für Öffentlichkeitsarbeit: Seit März ist Kerstin Kleine Ansprechpartnerin für alle Themen rund um die Kommunikation.

 

Die gebürtige Bad Wildungerin ist seit vielen Jahren mit einer Agentur für PR und Kommunikation selbstständig. Nach Abitur und Studium der Theater- und Medienwissenschaften volontierte sie bei der Waldeckischen Landeszeitung in Korbach, wo sie im Anschluss acht Jahre als Redakteurin, später freiberuflich, arbeitete. Öffentlichkeitsarbeit beim Landkreis Waldeck-Frankenberg und der Touristikservice Waldeck-Ederbergland, Event-Marketing, das Erstellen von Stadtportraits und die Mitarbeit in der Korbacher Werbeagentur „Campagner“ geben ihr das Rüstzeug für die neue Aufgabe im Kirchenkreis.

 

Als Pressesprecherin für den Hessentag 2019 war Kerstin Kleine für die Kommunikation der Stadt Bad Hersfeld zuständig, für die Bad Hersfelder Festspiele arbeitet die gelernte Redakteurin seit sechs Jahren unter anderem in der Kommunikation mit Sponsoren und Förderern.

 

 „Im Waldecker Land und im Kirchenkreis bin ich fest verwurzelt. In der Korbacher Kilianskirche habe ich geheiratet, dort wurden unsere Kinder getauft“, sagt sie. Ihr Hauptaugenmerk will Kerstin Kleine darauf ausrichten, Kirche ein Stück transparenter zu gestalten und Kirche als Ort des Austauschs weiterzuentwickeln. „Das ist gewiss gerade in dieser Zeit nicht einfach, aber ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und habe stets ein offenes Ohr für Ideen und Anregungen, die den Kirchenkreis betreffen.“

 

Die Korbacherin übernimmt die Aufgabe von Sascha Pfannstiel, der zum Hessischen Rundfunk gewechselt ist.

Kontakt über Mail: kerstin.kleine@ekkw.de.

 

Dekanin Eva Brinke-Kriebel (Foto: Sascha Pfannstiel)
Dekanin Eva Brinke-Kriebel (Foto: Sascha Pfannstiel)

Herzlich willkommen

auf der Internetseite unseres Kirchenkreises!

 

Es sind schwierige Zeiten. Ein Virus mit seinen Mutationen versetzt uns in Angst und Sorge. Wir versuchen, Kontakte zu reduzieren und hoffen auf das Impfen.

Viele Gemeinden haben sogar die Präsenzgottesdienste in der Zeit des Lockdowns abgesagt. Dafür gibt es viele Alternativen, wie wir von der mutmachenden und hoffnungsvollen Nähe Gottes erfahren können. Zum Beispiel durch die Online-Andachten, die Sie hier für jede Woche finden. Oder auch durch Gottesdienste in der Tüte oder am Telefon in Ihren Gemeinden.

Es tut gut, immer wieder von Gottes Beistand und seiner Treue zu hören und seinen Segen zu spüren.

Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen dadurch immer wieder so viel Kraft zuwächst wie Sie brauchen!

 

Bleiben Sie gesund und behütet,

Ihre

Dekanin Eva Brinke-Kriebel


Neue Öffnungszeiten          in der Teststelle

Ab 1. Juli ändern sich die Öffnungszeiten der Teststelle in der Kilianskirche.

Die neuen Zeiten:

 

Dienstag und Donnerstag: 13 bis 15 Uhr,

Mittwoch und Freitag: 13 bis 17 Uhr,

Sonntag: 14-16 Uhr,

montags und samstags bleibt die Teststelle geschlossen.

 

„Wir haben uns damit auch den geänderten Vorgaben des Landes Hessen angepasst“, erklärt Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Zwar bestehe auch weiterhin eine Testpflicht im Innenbereich der Gastronomie und auch bei Veranstaltungen über 25 Personen im Innenbereich, für Treffen im privaten Bereich gebe es nun allerdings keine Beschränkungen mehr. Dennoch sei es natürlich sinnvoll, sich vor mancher Zusammenkunft zu testen, so die Dekanin. „Es ist wichtig, dass Teststellen geöffnet bleiben und wir möchten die Kilianskirche weiterhin als Corona-Teststelle betreiben. Unsere Beauftragung durch den Landkreis läuft weiter“, betont Eva Brinke-Kriebel.

Über 40 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen sind seit vielen Wochen in der Korbcher Kilianskirche im Einsatz, um auch als Kirchengemeinde gemeinsam in der Corona-Pandemie zu helfen.





Wir informieren Sie gerne ...

und freuen uns über Rückmeldungen. Vielleicht haben Sie einen Fehler entdeckt, haben einen Vorschlag für neue Beiträge oder sonst eine Idee zu unserer Seite: Schreiben Sie uns am besten eine Mail, wir melden uns gern zurück.

 

Unser Ansprechpartnerin:

Kerstin Kleine

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

im Kirchenkreis Twiste -Eisenberg

kerstin.kleine@ekkw.de