Herzlich willkommen im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg

 

Das Neueste zu Beginn:

Neue Pfarrerinnen und Pfarrer in der EKKW

Sie sagen „Ja“ zur Kirche und zu ihrem neuen Amt – und die Kirche zu ihnen: Neun Theologinnen und Theologen wurden am Sonntag, 22. Mai, in einem Festgottesdienst in der Kilianskirche in Korbach ordiniert und damit offiziell in ihr Amt als Pfarrerinnen und Pfarrer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) eingeführt. Den Gottesdienst sehen Sie in dem Video oben!

Mehr dazu lesen Sie hier!

 


Machen Sie ihr Fahrrad fit und treten Sie mit uns an 12 Juni, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr in die Pedale, um den Kirchenkreis Twiste-Eisenberg zu entdecken.

Sind Sie neugierig geworden?  Hier lesen Sie mehr!


Dekanin: "Konkrete Hilfen für Geflüchtete vor Ort anbieten"

Ein deutsch-ukrainischer Gottesdienst in Usseln am kommenden Sonntag, vielerorts Friedensgebete und erste Treffpunkte für Kriegsflüchtlinge in Gemeindehäusern, wie beispielsweise in der Korbacher Johanneskirche, oder die erfolgreiche Spendenaktion in Diemelstadt – die Menschen aus den Gemeinden des Kirchenkreis Twiste-Eisenberg positionieren sich, wollen helfen, wo immer es geht. Auch ein erster „Runder Tisch“ in Korbach, mit Organisationen, Institutionen, dem Landkreis, der Stadt, dem Arbeitsamt soll Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine koordinieren und möglichst schnell auf den Weg bringen....

 

Den gesamten Text lesen Sie hier!


 

 

Eva Brinke-Kriebel
Dekanin im
Kirchenkreises

Liebe Leserinnen und Leser!

Uns alle bewegt und erschreckt in diesen Wochen der Krieg in der Ukraine.

Neben der Fassungslosigkeit ist da auch viel Hilfsbereitschaft bei den europäischen Nachbarländern. Neben der Solidarität mit dem angegriffenen Land ist da aber auch viel Angst, wie sich alles entwickeln wird, wie viele Menschen noch sterben oder fliehen müssen.

 

Es ist gut, dass es Demonstrationen und Kundgebungen für den Frieden gibt.

Und es ist gut, dass viele Gemeinden Friedensgebete anbieten in dieser Zeit. Immer noch unter Coronaregeln finden wir uns in den Kirchen zusammen und erinnern uns und auch Gott daran, dass er Gedanken des Friedens und nicht des Leides für uns hat und uns Hoffnung und Zukunft schenken will. (Jeremia 29, 11)

 

Diese Hoffnung auf Frieden verbindet viele Menschen in allen Ländern dieser Erde und auch in Russland.

Das macht mir Mut.

 

Shalom!

                   Ihre   Eva Brinke-Kriebel


Neue Kurse in der Korbacher Singschule

Endlich ist eswieder möglich: das gemeinsame Singen. Nach denOsterferien starten neue Kursein der Singschule.  Grafik: pr
Endlich ist eswieder möglich: das gemeinsame Singen. Nach denOsterferien starten neue Kursein der Singschule. Grafik: pr

In der Singschule Korbach beginnen direkt nach den Osterferien zwei neue Kurse:

Für Kinder ab vier Jahren wird ein Musikerziehungskurs angeboten.

 

„Entdecke deine Stimme“ heißt ein Stimmbildungs-Kurs für Erwachsene, die gerne ihre Stimme ausprobieren wollen.

 

Alle weiteren Infos zu Anmeldung, Kosten und zu den Kursleiterinnen finden Sie hier:

 

"Musik zur Marktzeit" startet am 2. April

Sie gestalten das erste Konzert in der Reihe "Musik zur Marktzeit" am 2. April: Petra Bangert und Larissa Niederquell. Foto: Kerstin Kleine
Sie gestalten das erste Konzert in der Reihe "Musik zur Marktzeit" am 2. April: Petra Bangert und Larissa Niederquell. Foto: Kerstin Kleine

Vielseitig ist auch in diesem Jahr das Programm der „Musik zur Marktzeit“, organisiert von der Korbacher Kantorin Petra Bangert und der Evangelischen Stadtkirchengemeinde. Chöre, Solistinnen und Solisten an Klavier, Oboe, Violine und natürlich an der Orgel, laden samstags 11.30 Uhr, zu einer kurzen musikalischen Reise ein. Die Konzertreihe beginnt am 2. April in der Korbacher Kilianskirche.

 

Mehr zur Marktmusik lesen Sie hier!

Margot Käßmann      in der Kilianskirche

Es geht an diesem Abend um Freundschaften; am Weltfrauentag natürlich in erster Linie um Frauenfreundschaften, um Freundschaften, die von tiefem Vertrauen geprägt sind und die einen durchs Leben tragen. Margot Käßmann liest aus ihrem Buch, plaudert zugleich über sehr persönliche Erlebnisse, füllt den Raum der Korbacher Kilianskirche mit ihrer großen Präsenz und trifft letztlich für viele die Sache auf den Punkt. Man sieht es am Lächeln der Zuhörerinnen, auch unter den Masken, und am zustimmenden Nicken .

Hier lesen Sie weiter...


Diemelstadt hilft mit vereinten Kräften

Pfarrerin Claudia Engler aus Rhoden, von der Stadtverwaltung Diemelstadt, Claudia Scholz und Bürgermeister Elmar Schröder (Diemelstadt) sowie Pfarrerin Elke Carl aus Wrexen. Foto: Kerstin Kleine
Pfarrerin Claudia Engler aus Rhoden, von der Stadtverwaltung Diemelstadt, Claudia Scholz und Bürgermeister Elmar Schröder (Diemelstadt) sowie Pfarrerin Elke Carl aus Wrexen. Foto: Kerstin Kleine

Seit Anfang März läuft die Spendenaktion für die Menschen in der Ukraine, organisiert von der Evangelischen Kirchengemeinde Diemelstadt und der Stadt Diemelstadt. Die Stadthalle in Rhoden ist zur Lagerstätte von Lebensmitteln, Matratzen und Decken geworden; viele fleißige Hände sortieren, packen und beschriften Kartons. Mehrere Hilftransporte sind bereits idie Ukraine gegangen und die Spendenbereitschaft ist ungebrochen.

 

Den gesamten Text lesen Sie hier

Viele Infos beim synodalen Studientag

Zur Vorbereitung auf die Kreissynode im Mai trafen sich die Synodalen des Kirchenkreises, jetzt digital, um sich mit dem Haushaltsentwurf der Jahre 2022/23 vertraut zu machen, Informationen über die neu geplante Stelle einer Ehrenamtskoordinatorin und zum aktuellen Stand der Öffentlichkeitsarbeit zu bekommen.

Den ganzen Text lesen Sie hier!

Ein Zwischenstand aus Bad Arolsen

Über den Baufortschritt in der Stadtkirche Bad Arolsen berichtet Pfarrer Gerhard Lueg in einem Video.



Friedensgebete im Kirchenkreis

In fast allen Gemeinden des Kirchenkreises finden regelmäßig Friedensgebete für die Menschen in der Ukraine statt.

Beten für den Frieden in der Ukraine

Wir beten gemeinsam für den Frieden und für die Menschen in der Ukraine. Die Dekanin des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg, Eva Brinke-Kriebel lässt uns teilhaben an ihren Gedanken und lädt ein zum kurzen Innehalten.



Informationen

Gemeinden

Einen Leitfaden durch die Gemeinden des Kirchenkreises mit allen Ansprechpartner*innen finden Sie hier.

 

Stellenangebote

Sie suchen eine neue Herausforderung? Dann schauen Sie auf unser aktuelles Stellenportal.  Hier können Sie nachschauen, ob etwas für Sie dabei ist.

Der Kirchenkreis

Infos zum Kirchenkreis, Dekanat und den Verantwortlichen für alles finden Sie hier.




Kirchenmusik

 

 

 

 

 

Wir freuen uns über die große Bandbreite der Musik in unserem Kirchenkreis. Viele Menschen engagieren sich hier Woche für Woche und zu besonderen Anlässen. Ein paar kleine Kostproben finden Sie schon hier auf unserer Seite.

 

Weitere Infos bieten wir Ihnen unter dem Menüpunkt Kirchenmusik. Schauen (und hören) Sie gerne mal vorbei!

Gospelchor Joy & Glory kann auch rockig

Gespickt mit ein paar rockigen Gitarrenriffs und der rauchigen Stimme von Klaus Binternagel, präsentiert sich der Ökumenische Gospelchor Joy&Glory in einem neuem Video. Der amerikanische Folksong „House oft he Rising Sun“ wurde bereits im Frühjahr aufgenommen - ganz nach den zu dieser Zeit geltenden Corona-Regeln , in vielen Einzelgruppen und vor allem mit jeweils drei Metern Abstand  – erst im Video wurde alles zusammengeschnitten. Klaus Binternagel  war ebenfalls für den Tonschnitt verantwortlich,  Florian Binternagel gestaltete das Video. Die musikalische Leitung hatte Jan Knobbe.

Musikalische Kostprobe vom Kammerchor



Jugend

Discovery Day 2022 schon in Planung

„Ich will Schreinerin werden“, sagt Diana, eine der Teilnehmerinnen des Discovery Days der evangelischen Jugend des Kirchenkreises. Sie hat in dem Projekt „Sägen, Schrauben und Hämmern“ unter Anleitung von Klaus-Jürgen Saure mitgearbeitet und eine Musikbox aus Holz hergestellt. „Ja, das funktioniert wirklich“, sagt sie stolz und zeigt das geleimte Stück, mit einem Halteschlitz für das Handy und einem Resonanzloch, das den Ton verstärkt.

„Wir konnten das meiste wirklich selber machen. Und es hat Spaß gemacht“, resümiert die angehende Schreinerin. Auch die anderen sind begeistert: „Das war wirklich toll.“

 

Schreinerarbeiten, Töpfern, Steine bearbeiten, Mitspielen in einer Band, Baseball, Fechten, Speed-Stacking oder Parkour-Training, es gab an diesem Entdecker-Tag viele Möglichkeiten, ein neues Hobby zu finden, vielleicht auch, wie Diana, einen Berufswunsch zu formulieren.

Etwa 40 Jugendliche hatten sich zu diesem Tag in Korbach angemeldet und bereits zuvor ihre Lieblingsdisziplinen angegeben. Natürlich wurden zuvor alle Teilnehmer*innen auf Corona getestet, so dass in den meisten Gruppen auf die Masken verzichtet werden konnte.

 

Sportstudent Willi Busch war Coach für das Parkour-Training. Er selber beherrscht diese Trendsportart und zeigte sich als großartiger Mutmacher, auch mal ein bisschen mehr zu wagen. Wie rolle ich mich richtig ab, wie ist das mit der Körperspannung und worauf muss ich bei einem Salto achten – Willi zeigte Übungen, gab natürlich Hilfestellung und motivierte mit großem Spaß und mit Leidenschaft seine Gruppe.

 

Das erste Mal am Schlagzeug oder vor dem Mikrofon: Dieser Traum erfüllte sich beispielsweise für die 13-Jährige Johanna. Erst etwas zaghaft, später schon viel mutiger, sang sie mit Unterstützung der anderen schließlich ein Stück von Tim Bendzko.

 

Konzentration und exakte Bewegungsabläufe waren beim Fechten gefragt. In der Marker-Breite-Halle gaben Thorsten Gänz und Julian Köhler Einweisungen in diese Sportart, erklärten Unterschiede zwischen Degen, Säbel und Florett und vermittelten auch hier viel Leidenschaft für diesen doch eher außergewöhnlichen Sport.

 

Speed-Stacking, Töpfern, Baseball, oder Steine bearbeiten – am Ende des Tages waren alle jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert. Für nächstes Jahr wollen sie alle zusammen die Werbetrommel rühren, dass sich noch mehr Jugendliche zu diesem Tag anmelden. „Wann hat man schon mal die Möglichkeit, so viele Sachen auszuprobieren?“, sagt auch Mitorganisatorin Katrin Petereit, die zusammen mit ihren anderen Kolleginnen, Andrea Busch, Petra Ullrich, Claudia Vach und Jenny Höblich von der Jugendarbeit des Kirchenkreises den Tag geplant und veranstaltet hat. „Wir wollen den Discovery Day auf jeden Fall etablieren. Und im nächsten Jahr dann auch mit vielen neuen Angeboten“, sagt sie.



Aktionen und Projekte

"Wir wollen ein deutliches Zeichen setzen"

"Unsere Türen stehen für alle Menschen offen", sagt Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Foto: Kleine
"Unsere Türen stehen für alle Menschen offen", sagt Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Foto: Kleine

Bereits Anfang des Jahres hat sich die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) der Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ offiziell als Kooperationspartnerin angeschlossen. Die Landeskirche hat damit als erste religiöse Institution die Kooperation von rund 30 Unternehmen, kommunalen Institutionen und Vereinen verstärkt, die sich in Kassel und Nordhessen für Demokratie und Vielfalt in ihren unterschiedlichen Dimensionen einsetzt.

 

Auch die Kirchengemeinden im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg wollen ein deutliches Zeichen setzen und unterstützen jetzt, für alle sichtbar, diese Initiative.

„Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“, dass ist ein Statement, dass wir verstärkt auch in unsere Kirchengemeinden tragen und sichtbar machen wollen“, betont Dekanin Eva Brinke-Kriebel. „Wir unterstreichen damit, dass in unseren Kirchen und Gemeindehäusern wirklich alle Menschen willkommen sind, unsere Türen offenstehen und niemand ausgegrenzt wird. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, muss immer wieder aufs Neue thematisiert werden und wir alle müssen zeigen, wie wichtig uns dieses Thema ist.“

 

Viele Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg setzen daher fortan an den Türen ihrer

Gemeindehäuser auch sichtbar ein Zeichen, in dem sie die blau-roten Schilder aufhängen. An dieser Aktion beteiligt haben sich ebenfalls Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kirchenkreises, Musikerinnen und Musiker sowie etliche heimische Geschäftsleute.

Insgesamt leben etwa 770.000 evangelische Christinnen und Christen in den annähernd 720 Kirchengemeinden der Landeskirche Kurhessen-Waldeck, die meisten davon in ländlichen Regionen.

„Wir freuen uns sehr, mit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck eine religiöse Institution als Partner mit an Bord zu haben“, erklärt Dagmar Krauße, Sprecherin der Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“: „Kirche ist von jeher ein Ort der Vielfalt, der gleichberechtigten Teilhabe und des respektvollen Miteinanders. Im Rahmen der Kooperation werden wir uns noch stärker für Dialog und Toleranz gegenüber unterschiedlichen Religionen und Überzeugungen im Arbeitsleben und in der Gesellschaft engagieren. Dazu gehört auch die klare Abgrenzung gegenüber Rassismus und Menschenfeindlichkeit.“

Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann, betonte bereits zu Beginn der Zusammenarbeit: „Wir möchten jeder Form von Ausgrenzung und Diskriminierung gemeinschaftlich entgegentreten. Der furchtbare Anschlag im Februar 2020 in Hanau und natürlich auch der Mord an Walter Lübcke haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und gegen Rassismus aufzustehen. Die christliche Kirche war von Beginn an eine vielfältige Gemeinschaft von Menschen verschiedener Sprache und Herkunft. Selbstverständlich übernehmen wir auch heute Verantwortung für dieses Ziel. Wir sind jedoch auch überzeugt, dass wir an dieser Stelle alle gesellschaftlichen Kräfte bündeln müssen.“

In den kommenden Wochen wird der Kirchenkreis unter der Überschrift „Offen für Vielfalt“ auch in unseren sozialen Netzwerken (Kirchenkreis Twiste-Eisenberg) aktiv sein, ganz unterschiedliche Menschen werden dieses Statement abgeben und dafür stehen.

 

Weitere Informationen über die Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ gibt es auf der Website: www.offenfuervielfalt.de

 

Die neue Radewegekirche in Vasbeck

Die idyllisch gelegene Vasbecker Kirche dient ab sofort als Rast- und Ruhepunkt für Radfahrerinnen und Radfahrer im Waldecker Land. Nah an den Strecken des Raderlebnisparks Diemelsee gelegen, wurde sie jetzt zur ersten Radwegekirche im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg gekürt und im Rahmen einer kleinen Feier dieser zusätzlichen Bestimmung übergeben.

 

Dass Kirchentüren möglichst immer und für möglichst viele Menschen offenstehen, ist nicht nur ein frommer Wunsch, er soll auch nach den Vorstellungen der Evangelischen Kirche Deutschland so gut es geht umgesetzt werden. Viele Kirchen tragen bereits das Attribut „offene Kirche“ , die Idee der Radwegekirchen soll dem ganzen aber noch ein bisschen mehr geben und die Radfahrer regelrecht zur Rast einladen und den Raum bieten, innezuhalten. So stehen in diesen Kirchen kleine Wasserflaschen bereit, vielleicht gibt es auch Traubenzucker oder Gummibärchen, um die weitere Tour zu versüßen. Eine Sitzgelegenheit im Außenbereich steht ebenso zur Verfügung wie Fahrradständer und eine Toilette.

Natürlich müssen die gut ausgewiesenen Radwegekirchen in unmittelbarer Nähe zu einem ausgeschilderten Fahrradweg liegen.

 

Bei alldem darf nicht die eigentliche Bestimmung der Kirche vergessen werden: Denn als Gotteshaus soll sie natürlich auch die Menschen mit geistlichen Angeboten erreichen. In Vasbeck beispielsweise kann man ab sofort per QR-Code einen Segensspruch zum Hören abholen. „Ich nenne das Segenstankstelle“, sagt Philipp Emde, Kirchenvorstand und Küster in Vasbeck. Er dankte im Rahmen der Feier allen Beteiligten, die dieses Projekt möglich gemacht haben.

 

Verwirklicht werden konnte das Vorhaben Radwegekirche nur dadurch, dass sich für jeden Öffnungstag Paten aus der Nachbarschaft gefunden haben. Sie schauen an ihren jeweiligen Einsatztagen nach dem Rechten, schließen morgens die Kirche auf und abends zu. Sie stehen im Zweifel auch für Fragen der Radfahrer zur Verfügung, sorgen dafür, dass die Getränke nicht ausgehen.

 

„Wir wollen für alle Menschen offen sein“, betonte Dekanin Eva Brinke-Kriebel. „Wir wollen eine Kontaktfläche für Menschen bieten, sie einladen, gastfreundlich sein und damit eine lebendige Form zur Verkündigung des Evangeliums bieten.“ Und sie betont auch: „Immer wenn sich eine Gemeinde für etwas engagiert, dann wächst sie auch wieder ein Stück stärker zusammen.“ Letztlich seien alle Beteiligten dieses Projektes Gewinner: Die Radler, die einen besonderen Ort zur Rast und Ruhe haben; die Kirche an sich, die sich mit diesen Projekten auch wieder ein Stück für die gesamte Gesellschaft öffnet, die Tourismusbranche, die um eine Attraktion reicher wird und natürlich die Vasbecker Kirchengemeinde selbst.

 

Ideengeberin in Vasbeck, wie zuvor in anderen Gemeinden, war Nina Wetekam, Fachreferentin für Küsterarbeiten und offene Kirchen. „Für mich ist es eine schöne Aufgabe, die Gemeinden zu überzeugen, dass sie ihre Kirchen öffnen.“ Für sie seien Radwegekirche auch dazu da „geistlichen Rückenwind zu geben“, um die weitere Strecke gut bewältigen zu können.

 

Neben einer Andacht von Dekanin Brinke-Kriebel, gab es ebenfalls Gruß- und Dankesworte von Ortvorsteher Albrecht Tobien und von der Diemelseer Beigeordneten Beate Schultze, die in Vertretung des Bürgermeisters gekommen war.

 



Eindrücke aus der Corona-Teststelle im Kilian

Seit September 2015

Wir informieren Sie gerne ...

und freuen uns über Rückmeldungen. Vielleicht haben Sie einen Fehler entdeckt, haben einen Vorschlag für neue Beiträge oder sonst eine Idee zu unserer Seite: Schreiben Sie uns am besten eine Mail, wir melden uns gern zurück.

 

Unser Ansprechpartnerin:

Kerstin Kleine

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

im Kirchenkreis Twiste -Eisenberg

kerstin.kleine@ekkw.de