Herzlich willkommen im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg

 

 

Eva Brinke-Kriebel
Dekanin im
Kirchenkreis

Liebe Leserinnen und Leser!

Herzlich willkommen auf der Homepage unseres Kirchenkreises Twiste-Eisenberg. 

Von Diemelstadt bis Lichtenfels, vom Upland bis nach Höringhausen gehören 43 Kirchengemeinden mit derzeit 27 Pfarrstellen zu unserem Kirchenkreis.

Neben den Pfarrerinnen und Pfarrern, den Jugendarbeiterinnen, den Kirchenmu-sikerInnen und den Verwaltungs- und Sekretariatskräften sind auch sehr viele Ehrenamtliche aktiv. Das ist ein großes Geschenk, für das wir sehr dankbar sind. Sie engagieren sich in den Kirchenvor-ständen, in den Gottesdiensten als Lektorinnen und Lektoren oder Prädikantinnen und Prädikanten, aber auch in den Kindergottesdiensten, den Senioren-kreisen, im Besuchsdienst, bei der Tafel,  den Gemeindebriefen, in den Chören, in der Arbeit mit Geflüchteten,  in der Kinder- und Jugendarbeit und und und... Das Gemeindeleben ist bunt und vielfältig, davon werden Sie auf unserer Homepage einen kleinen Eindruck gewinnen.

Und Sie dürfen sie auch als Einladung verstehen, dabei zu sein und mitzumachen.

Es ist gut und wichtig, dass wir uns als Christen versammeln, uns gegenseitig stärken und uns immer wieder unter Gottes Segen stellen, damit wir diesen Segen auch weitergeben können in unsere Gesellschaft und Werte wie Solidarität, Menschlichkeit und Nächstenliebe wach halten. 

Ich bin sicher, Gottes Geist unterstützt und stärkt uns dabei.

 

Mit herzlichen Segenswünschen

                   Ihre   Eva Brinke-Kriebel

 

 Veranstaltungen

Alle Gottesdienste zum Weltgebetstag

Alle Gottesdienste zum Weltgebetstag finden am 1. März statt. Vielerorts wird im Anschluss zu einem gemeinsamen Essen mit kleinen landestypischen Leckereien eingeladen:

 

Diemelstadt:

Wethen (Kirche), 15 Uhr

Rotes Land/ Neudorf, 19 Uhr, (Kirche)

Rhoden, 19 Uhr (Grünewaldheim)

Wrexen, 19 Uhr (Kirche)

 

Ober-Waroldern, 19 Uhr (DGH)

 

Korbach, 19 Uhr, ökumenischer Gottesdienst in der Markuskirche

 

Eppe, 19 Uhr, für die Orte für die Orte Eppe, Niederschleidern, Hillershausen, Sachsenberg, Dalwigksthal, Münden, Neukirchen, Goddelsheim, Fürstenberg und Rhadern katholisches Pfarrheim

 

Kirchspiel Nieder-Ense/Immighausen, 19 Uhr, (ev. Kirche Immighausen)

 

Sachsenberg: am 3. März, 10 Uhr, Kinderaktion im Bürgerhaus

 

Mengeringhausen, 19 Uhr (Kirche), am 18. und 25. Februar ist schon Kinderweltgebetstag, jeweils um 11 Uhr

 

Walme-Werbetal: 19 Uhr, Strothe (DGH)

 

Oberes Twistetal-Helmscheid und Gembeck: 18.30 Uhr, (DGH Gembeck)

 

Upland: 19 Uhr (Pilgerkirche Schwalefeld), es gibt einen Busservice aus den Uplanddörfern

 

Bad Arolsen: 19 Uhr, ökumenischer Gottesdienst in der Freien Evangelischen Gemeinde

 

Volkmarsen: 15 Uhr, Jungschar-Gottesdienst, 19 Uhr Gottesdienst in der katholischen Kirche

 

Diemelsee: 19 Uhr, Ottlar (Dommelhalle)

19 Uhr, Vasbeck (Kirche),

und am 2. März, 10-12 Uhr, für den Kooperationsraum Diemelsee-Twiste, im Gemeindezentrum Adorf

 

Landau: 19 Uhr, Friedensandacht in der Kirche


Im Singegottesdienst in Twiste wird am 10. März alles gesungen, was gewünscht wird. Aus dem normalen Gesangbuch und aus dem EGplus! Alle sind herzlich willkommen.


Jahreslosung 2024

Die evangelische Kirche stellt das Jahr 2024 unter das biblische Leitwort «Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.» Der biblische Text, der die Menschen im neuen Jahr begleiten soll, stammt aus dem 1. Brief des Paulus an die Korinther (1 Kor 16,14).


Gemeinsames Spazierengehen

 

 Das Neueste zu Beginn

Weltgebetstag: Solidarität mit Christinnen aus Palästina

 Am 1. März findet der Weltgebetstag statt, zu dem auch in diesem Jahr wieder Frauen aller Konfessionen einladen. Die Weltgebetstage gehören jedes Jahr zu den ganz besonderen Gottesdiensten im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg. Vorbereitet und durchgeführt werden sie von Frauen-Teams aus den jeweiligen Gemeinden. Seit vielen Jahren sind auch die Frauen aus Rhoden aktiv, um mit viel Herzblut einen Gottesdienst für ihre Gemeinde auf die Beine zu stellen.

 

Die Weltgebetstage haben eine lange Tradition. Im Jahr 1927 wurde erstmalig international ein Weltgebetstag von christlichen Frauen unterschiedlicher Konfessionen gefeiert. Die Frauen aus der Geschichte des Weltgebetstags setzten wichtige Zeichen für Frieden und Versöhnung. Sie kämpften für die Gleichberechtigung von Frauen in Kirche und Gesellschaft. Als eine der ersten engagierten sie sich für Umweltschutz. Unerschrocken traten sie gegen Rassismus und Intoleranz ein. So wird es bleiben.

 

In jedem Jahr kommen Lieder und Liturgie aus einem anderen Land der Welt. Für dieses Jahr wurde die Gottesdienstordnung von Frauen aus Palästina erarbeitet, lange schon vor den aktuellen tragischen Ereignissen in Israel und Palästina. Und vielleicht ist es gerade jetzt wichtiger denn je, diese Region in den Mittelpunkt zu rücken.  „..durch das Band des Friedens“, lautet der Titel des Gebetstages 2024 und so soll er auch wahrgenommen werden.

 

Heide Stöckl, Susanne van Gevelt und Pfarrerin Claudia Engler aus Rhoden organisieren seit vielen Jahren in ihrer Heimatgemeinde den Weltgebetstag. Sie sind sozusagen der „Inner Circle“, der das Ganze zum Laufen bringt. „Wenn die Grundideen stehen, aktivieren wir die anderen Frauen, die uns in jedem Jahr unterstützen“, sagt Susanne van Gevelt. „Sie freuen sich alle darauf“, fügt Heide Stöckel hinzu. Gebraucht wird die Hilfe von Frauen, die im Gottesdienst lesen, die das Gemeindehaus dekorieren und die Speisen vorbereiten. Denn ein wichtiger Aspekt, um einen Einblick in ein anderes Land zu bekommen, ist ein gemeinsames Essen nach dem Gottesdienst. Dafür werden aus den jeweiligen Ländern Rezepte an die Hand gegeben. „Gekocht werden zum Weltgebetstag natürlich keine aufwändigen warmen Mahlzeiten – aber es gibt immer viele leckere Happen, wie besondere Dips, selbstgebackenes Brot und Süßspeisen.

 

Für die Basteleien zur Deko und die kleinen Geschenke, die jede Besucherin, jeder Besucher bekommt, ist auch in diesem Jahr wieder Susanne van Gevelt zuständig. 60 bis 70 kleine Geschenke zaubert sie in Heimarbeit im Vorfeld des Weltgebetstages. „In diesem Jahr werden es wohl kleine Friedenstauben werden. Was könnte in dieser Zeit besser passen?“ fragt sie.

 

Alle  Gottesdienst im Kirchenkreis in der linken Spalte!


Am Aschermittwoch beginnt         die 40-tägige Fastenzeit

Am heutigen Aschermittwoch, 14. Februar, beginnt die Fastenzeit. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto «Komm rüber! Sieben Wochen ohne Alleingänge». Die Organisatoren rufen dazu auf, bis Ostern (31. März) bewusst Gemeinschaft zu leben.

In der Fasten- oder Passionszeit erinnern Christen an das Leiden und Sterben Jesu Christi und bereiten sich auf Ostern vor, auf die Botschaft von der Auferstehung. Die evangelische Aktion «7 Wochen Ohne» soll helfen, diese Wochen bewusst zu erleben und zu gestalten.

 

Besondere Aktionen in Fastenzeit gibt es auch im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg. So bietet die Korbacher Pfarrerin Manuela Wolske zwei Passions-Spaziergänge an, am Samstag, 9. März, und am Samstag, 23. März, jeweils um 14.30 Uhr. Es kann geredet oder geschwiegen werden, ganz, wie einem der Sinn danach steht. Treffpunkt am 9. März ist am Flugplatz in Korbach, am 23. März an der Bahnunterführung "Zum Hilgenscheid" in Lelbach. Um festes Schuhwerk wird gebeten.

 

In der Kirchengemeinde Diemelsee gibt es immer donnerstags um 18.30 Uhr im Gemeindehaus Flechtdorf ein Angebot zum jeweiligen Wochenthema. Am 10. März, 15 Uhr, wird passend zum Thema  „mit der Schöpfung“ ein Gottesdienst draußen gefeiert, ganz nach dem Vorbild der „Wild Church“. Treffpunkt ist am Klosterteich in Flechtdorf. Am Gründonnerstag wird  gemeinsam Tischabendmahl, gefeiert dann wieder im Gemeindehaus um 18.30 Uhr.

 

Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister wird die Fastenaktion im diesem Jahr  am 18. Februar, 9.30 Uhr, in der Osnabrücker Kirche St. Katharinen eröffnen. Das ZDF überträgt den Gottesdienst live.

 

Weitere Infos unter 7wochenohne.evangelisch.de

 


Studie zur sexualisierten Gewalt:        "Auch unsere Kirche hat versagt"

Bischöfin Dr. Beate Hofmann zur Studie des Forschungsverbunds ForuM –

ihr Statement im Wortlaut:

 

"Die ForuM-Studie hat das jahrzehntelange institutionelle Versagen der evangelischen Kirche im Blick auf sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche beschrieben und analysiert. Deutlich wird: Auch unsere Kirche hat versagt und jahrzehntelang nicht auf die Betroffenen und ihr Leid gehört, sondern vor allem die Täter, ihre Familien und das Ansehen unserer Insti-

tution im Blick gehabt und falsche Entscheidungen getroffen.

 

Für mich als Bischöfin ist es bedrückend und beschämend, die Ausmaße unseres Versagens zu erkennen. Und zugleich ist es gut und wichtig, dass dieses Versagen so klar benannt und analysiert wird. Uns Verantwortlichen auf allen Ebenen unserer Kirche ist unsere Verantwortung bewusst: Wir müssen alles tun, damit denen, die Gewalt erfahren haben und deren Vertrauen missbraucht wurde, zugehört wird, ihr Leid anerkannt und das Unrecht, das ihnen ge-

schehen ist, klar benannt wird.

 

Es ist deutlich: Sexualisierte Gewalt ist kein Einzelfall, es ist nicht nur ein Problem der Vergan-

genheit und diese Gewalt muss überall ernstgenommen werden.

Wir müssen unser Selbstbild kritisch überprüfen, unsere Abwehrmuster überwinden und strukturelle Konsequenzen ziehen, zum Beispiel in der Dokumentation von Hinweisen, in der konsequenten Aufarbeitung und im Blick auf Strukturen, die Verantwortung verwischen. Und dabei müssen wir immer vor Augen haben: Gott steht auf der Seite derer, die Gewalt erfahren. Er schützt nicht die, die Gewalt ausüben oder vertuschen.

 

Wir werden die Erkenntnisse und Empfehlungen der ForuM-Studie intensiv studieren, diskutie-

ren und im Dialog mit den Betroffenen die notwendigen Konsequenzen ziehen."

 

Wie unsere Landeskirche aktuell mit dem Thema "sexualisierte Gewalt" umgeht, welche Hilfen es gibt – hier finden Sie Antworten:

 

https://www.ekkw.de/aktuell/meldung/aktuell_39218.htm

 

Die Pressemitteilung der EKKW zur Studie lesen Sie hier.


Philipp Immel:                                   Der neue Chef im Kirchenkreisamt

Seit 1. November hat das Kirchenkreisamt in Korbach einen neuen Amtsleiter: Der 30-jährige Philipp Immel aus Kirchhain wurde jetzt in einem Gottesdienst in der Nikolaikirche offiziell in sein Amt eingeführt. Er tritt damit die Nachfolge von Bernd Merhof an, der im Juli in den Ruhestand verabschiedet wurde. Philipp Immel ist damit für die Verwaltung der Kirchenkreise Eder und Twiste-Eisenberg zuständig sowie für etwa 50 Mitarbeitende.

 

Den Gottesdienst gestalteten die beiden Dekaninnen der Kirchenkreise Petra Hegmann (Eder) und Eva Brinke-Kriebel (Twiste-Eisenberg). Beide hätten Philipp Immel schon in den ersten Wochen als „echten Macher“ erlebt und wünschten ihm alles Gute und Gottes Segen für die bevorstehenden Aufgaben. Der Dank der beiden Theologinnen galt aber auch im besonderen Maße Claudia Preising, der stellvertretenden Amtsleiterin, die in der Übergangszeit die Geschicke des Kirchenkreisamtes geleitet und für einen fließenden Übergang gesorgt hat.

 

Philipp Immel ist ein echtes Gewächs der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck, mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten im Kirchenkreisamt Kirchhain-Marburg und anschließendem Dualem Studium für den gehobenen Verwaltungsdienst im Landeskirchenamt in Kassel. Nach einer kurzen Station als Rechnungsprüfer im Amt für Revision der EKKW, war er die letzten drei Jahre Geschäftsführer des gemeinsamen Religionspädagogischen Instituts der Landeskirchen von Kurhessen-Waldeck und Hessen und Nassau in Marburg.

 

„Zwischen mir und meinem Vorgänger liegen 37 Lebensjahre und das heißt, wir sind auch zwei ganz unterschiedliche Führungsgenerationen“, sagt Immel. Ein Generationswechsel, der mittlerweile auch in der ganzen Riege der Kirchenkreisamtsleiter der Landeskirche zu sehen sei. „Und wir sind jetzt in einem Alter, in dem wir die Entscheidungen, die wir aktuell treffen, auch in Zukunft tragen müssen“. Aber genau das sei das Reizvolle an dieser Position, nämlich kirchliches Handeln jetzt verantwortungsvoll mitzugestalten.

Seine Führungsqualität hat Immel vor allem in seiner letzten Station am Religionspädagogischen Institut unter Beweis stellen müssen. „Da kam Corona und es hat mir niemand gesagt, was zu tun ist, wie ich meine Kolleginnen und Kollegen mitzunehmen habe“, sagt er. Nach Korbach sei er nun aber gekommen, um zu bleiben, betont er. „Ich möchte für alle Beteiligten Sicherheit schaffen.

 

Seine ersten Schritte im Kirchenkreisamt? „Gespräche führen mit allen Mitarbeitenden, um gezielt Ängste und Befürchtungen zu nehmen und sich anschließend ein Urteil bilden.“ Sicher ist für Philipp Immel aber schon jetzt: „Es wird Fortbildungen im IT-Bereich geben. Ich möchte alle mit in die neue Zeit nehmen und bin mir sicher, es wird sich auszahlen.“

Die Kirche war und ist für Philipp Immel immer der ideale Arbeitgeber gewesen. Hier haben junge Leute stets die Chance bekommen, an Veränderungsprozessen mitzuwirken und sie aktiv mitzugestalten. „Genau das möchte ich jetzt weiter tun und auch die mittlere Verwaltungsebene in den aktuellen Reformprozessen stärken.“

 

Privat hat sich der 30-Jährige gerade frisch verlobt. Er spielt seit fast 20 Jahren im Posaunenchor Erksdorf, hat ebenfalls die Chorleitereignung und ist seit einiger Zeit leidenschaftlicher Angler. Sein Wohnsitz wird vorerst in Kirchhain bleiben. „Im Moment genieße ich es noch, bei der Fahrt von und zur Arbeit meine Gedanken zu ordnen.“


Enwood Longwe: Ein echter Teamplayer für Bad Arolsen

Der neue Bad Arolser Pfarrer, Enwood Longwe, wird am ersten Adventsonntag,  3. Dezember, 14 Uh,r in der Bad Arolser Stadtkirche offiziell in sein neues  Pfarramt eingeführt. In diesem Gottesdienst werden zugleich der ehemalige Pfarrer, Gerhard Lueg, und Küsterin Margret Büddefeld verabschiedet. Enwood Longwe freut sich über viele Gemeindemitglieder, die er an diesem Termin begrüßen kann.

 

Mehr über ihn erfahren Sie hier!


"On Fire" bei der Church Night

Ein fröhliches Kommen und Gehen herrschte am vergangenen Samstag während des gesamten Abends in der Korbacher Kilianskirche und im Gemeindehaus. Die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg hatte zur Church Night eingeladen und die Resonanz war mit über 150 Teilnehmenden sehr gut.

 

Das Thema der Church Night lautete in diesem Jahr „on fire“ und im Fokus stand sowohl im Eröffnungsgottesdienst als auch an den verschiedenen Aktionstischen die Frage: „Wofür brennst Du?“ Gekommen waren Jugendliche aus dem ganzen Kirchenkreis, vor allem im Konfirmationsalter. An sie richtet sich in erster Linie die Church Night, die in jedem Jahr rund um den Reformationstag gefeiert wird. Es sollen nicht nur gemeinsames Erleben und Spaß im Vordergrund stehen, die Jugendlichen haben zugleich eine Möglichkeit, ihre evangelische Identität zu entdecken, zu stärken und auch aufmerksam zu werden auf die Botschaft der Bibel, vielleicht auch um eigene Ideen für Reformen in der Kirche zu entwickeln.

 

Gestaltet wurde der Gottesdienst von den Jugendlichen aus der Vorbereitungsgruppe. Eine Projekt-Band sorgte für rockige Musik, unter anderem mit Titeln wie „Creep“ von Radiohead oder auch „21 Guns“ von Greenday. Ein Quiz zu bislang unbekannten Leidenschaften verschiedener Promis gehörte genauso zum Gottesdienst wie ein Segen zum Schluss.

 

Danach verwandelte sich der Innenraum der Kilianskirche in eine bunte Eventlocation mit verschiedenen Spielen und Bastelangeboten. Eines der Highlights war mit Sicherheit der Reaktionstisch, der bei allen Akteuren Schnelligkeit und Konzentration erforderte. Es wurden Kerzen selber gestaltet werden, Ketten und Schlüsselanhänger und auch ein Feuerkünstler gab draußen auf der Wiese erste Einführungen ins Feuerspucken oder in die Fackeljonglage.

 

Ein beliebter Treffpunkt bei jeder Church Night ist im Kilian-Gemeindehaus. Dort hatten die Organisatorinnen wieder ein gemütliches Bistro eingerichtet, in dem es für einen kleinen Betrag, passend zum Thema, feurige Wraps und kühle Getränke gab.

 

Am Ende waren sowohl die Jugendlichen als auch die hauptamtlichen Jugendarbeiterinnen mit dem Abend super zufrieden. „Kirche ist so viel mehr, als der sonntägliche Gottesdienst“, war von vielen Teilnehmenden zu hören, so dass es kaum einen Zweifel gab, auch im nächsten Jahr wieder zur Church Night einzuladen. Ein großes Dankeschön der Veranstalterinnen geht auch an die 17 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, ohne die diese Veranstaltung nicht durchführbar gewesen wäre.

 


Klare Worte bei der Herbstsynode von Propst Dr. Volker Mantey

Zwei Mal im Jahr tagen die 96 Synodalen des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg. Die Herbsttagung in diesem Jahr fand im Bürgerhaus in Bad Arolsen statt.

 

Mitglieder der Synode sind Mitarbeitende und Geistliche sowie ehrenamtliche Gemeindemitglieder. Die Synode trifft alle wichtigen Entscheidungen im Kirchenkreis, zu Finanzen und zur kirchlichen Ordnung.

Diesmal verabschiedeten die Mitglieder einstimmig das Schutzkonzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt, Propst Dr. Volker Mantey berichtete aus der Landeskirche und Dekanin Eva Brinke-Kriebel informierte über die Lage vor Ort.

 

Alle Texte zur Herbstsynode lesen Sie hier!

 


Kirchenkreisamtsleiter Merhof geht nach 23 Jahren in den Ruhestand

Nach 23 Jahren als Leiter des Kirchenkreisamtes ist Bernd Merhof jetzt in den Ruhestand verabschiedet worden. Nach einer Andacht in der Korbacher Markuskirche wurde in großer Runde auf den frischgebackenen Ruheständler angestoßen und so manche Anekdote zum Besten gegeben.

 

Gekommen waren nicht nur viele Mitarbeitende aus dem Team, auch die Vizepräsidentin der Landeskirche Kurhessen-Waldeck, Dr. Katharina Apel, Landrat Jürgen van der Horst, Bürgermeister und Wegbegleiterinnen und natürlich „seine“ beiden Dekaninnen, Petra Hegmann (Kirchenkreis Eder) und Eva Brinke-Kriebel (Kirchenkreis Twiste-Eisenberg) feierten mit Bernd Merhof den Abschied vom aktiven kirchlichen Dienst.

 

Als Bernd Merhof 2001 als Amtsleiter kam, gab es noch vier Kirchenkreise und drei Kirchenkreisämter im Landkreis. „Das hat er zielgerichtet geändert, und ganz ohne externe Beratung, wie er gerne betont“, sagte Eva Brinke-Kriebel. Und so wurde aus den drei Kirchenkreisämtern ab 2006 eines mit Sitz in Korbach.

Im Jahr 2016 verschmolzen die vier Kirchenkreise in Waldeck-Frankenberg in zwei: Eder und Twiste-Eisenberg. Auch für den Leiter des Kirchenkreisamtes Bernd Merhof bedeutete dies eine immense Erleichterung. Denn damit reduzierte sich die Arbeit in den kirchlichen Gremien, wie Kreissynoden oder auch Sitzungen der Kirchenkreisvorstände.

 

Zu den Meilensteinen in Bernd Merhofs Dienstzeit gehörte auch der Umbau des Kirchenkreisamtes zu einem funktionalen und ansprechenden Verwaltungsgebäude. Während der Umbauzeit wurde im alten Polizeigebäude in der Korbacher Hagenstraße gearbeitet. Dies sei für alle eine echte Herausforderung gewesen, nicht zuletzt wegen der Sitzungen auf engstem Raum in der Küche, die eigentlich als Durchgangszimmer diente, wie Dekanin Hegmann schmunzelnd erinnerte.

 

Bernd Merhof habe aber auch in all den Jahren seines Wirkens die Kirchengemeinden fest im Blick gehabt. „Und sein Engagement reichte deutlich über die Verwaltungsaufgaben hinaus. „Ihm war stets wichtig, die gute Arbeit von Kirche positiv herauszustellen“, so Dekanin Brinke-Kriebel.

 

Bernd Merhof, nicht zuletzt als eingefleischter Fan von Eintracht Frankfurt, zeigte sich während seines Berufslebens als echter Teamplayer: Gegentore wurden tapfer weggesteckt, etliche Siege mit nach Hause gebracht. Nicht zuletzt dafür zollten ihm

Kolleginnen und Kollegen, die Pfarrerschaft des Kirchenkreises sowie zahlreiche Weggefährten Dank und Respekt. Merhof nahm auch dies sportlich, dankte ebenfalls seinem Team in einer launigen Rede und endete mit den Worten: „Man muss eben einfach wissen, wann Schluss ist.“


Konfi-Cup: Der Pokal geht                  in diesem Jahr nach Diemelstadt

Die Siegesmannschaft des diesjährigen Konfi-Cups des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg kommt aus Diemelstadt. „Keine Ahnung“ hatten sie sich auf zwar auf ihre Trikots drucken lassen – am Ende waren jedoch eher die anderen ahnungslos, Diemelstadt gewann alle Spiele, ohne ein einziges Gegentor zu kassieren.

 

Insgesamt nahmen zwölf Mannschaften, gemischt aus Mädchen und Jungen, teil. Spielerinnen und Spieler sind jeweils die Konfis aus dem kommenden Jahr. „Und es geht hier nicht nur um den Wettkampf, wir wollen, dass sich alle kennenlernen und anfeuern“, sagt Pfarrer Jörg Wagner aus Meineringhausen. Er organisierte auch in diesem Jahr das Turnier zusammen mit seiner Kollegin Claudia Engler aus Diemelstadt.

 

Eingeladen hatte der TSV Korbach auf seinen Kunstrasenplatz auf der Hauer. Die Abteilung „Jugendfußball“ versorgte alle Konfis mit Getränken und Würstchen, Albrecht „Aldi“ Will vom TSV hatte die Gesamtleitung inne. Und so lieferten sich die Teams mit jeweils sechs Spielerinnen und Spielern bei heißen Temperaturen spannende Spiele von jeweils acht Minuten. Gespielt wurde in zwei Gruppen. Am Ende standen sich Diemelstadt und Volkmarsen gegenüber. Diemelstadt konnte schließlich den begehrten Wanderpokal mit nach Hause nehmen.

 


Wunderschönes, sonniges Tauffest  mit Gänsehaut-Momenten

Es gab einige Gänsehautmomente beim Tauffest im Korbacher Schießhagen am Samstagnachmittag. Bei strahlendem Sonnenschein, mit Live-Musik und ganz viel Fröhlichkeit ließen sich 13 Menschen, große und kleine, ganz offiziell in die christliche Gemeinschaft aufnehmen. Anschließend blieben alle noch unter den Bäumen sitzen, plauderten und ließen sich Kaffee und Kuchen an liebevoll gedeckten Tischen schmecken.

 

Unterhalb der Korbacher Freilichtbühne, mit Blick auf Stadtmauer und Kiliansturm werden die Familien, aber auch etliche weitere Gäste, dieses Tauffest in dankbarer Erinnerung behalten. Es war ein erster Versuch, möglichst vielen Menschen unter freiem Himmel die Möglichkeit zu bieten, sich taufen zu lassen, „und wir werden es mit Sicherheit wiederholden“, ist sich Pfarrer Steffen Blum sicher. Es war eine schöne, sehr familiäre und entspannte Atmosphäre.

 

Die Stadtkirchengemeinde hatte dazu aufgerufen, ganz im Sinne der evangelischen Kirche Deutschlands, die das Jahr 2023 zum Jahr der Taufen auserkoren hat. Im Kirchenkreis fanden an diesem Wochenende drei weitere große Tauffeste statt: im Upland, in Diemelsee und am Twistesee, jeweils mit sehr guter Resonanz.

 

In Korbach ließen sich neben den ganz jungen Täuflingen, die wohlbehütet in den Armen ihrer Mütter und Väter übers Taufbecken gehalten wurden, auch einige Konfirmandinnen und Konfirmanden segnen. Und es gab eine weitere Besonderheit: Bei den Bärenfängers aus Berndorf wurden gleich zwei „Männer“ getauft: Bjarne, vier Monate alt, und sein stolzer Papa Johannes. Beide ertrugen das Wasser auf ihren Häuptern sehr tapfer. „Ich war tatsächlich noch nicht getauft, obwohl ich ganz normal als Mitglied der evangelischen Kirche geführt werde“, schmunzelt der Vater. „Jetzt ist es vollbracht und die ganze Familie ist glücklich.“ Die Bärenfängers waren schnell von der Idee angetan, ihr Familienfest nach draußen in den Korbacher Schießhagen zu verlegen und das Ganze mit vielen anderen Familien und Freunden ungezwungen zu feiern.

 

Damit die einzelnen Täuflinge nicht zu lange warten mussten, hatte die Korbacher Pfarrerschaft drei Taufstationen aufgebaut. Und als es soweit war, bildeten sich drum herum kleine Menschentrauben, die die Taufen begleiteten. Für die Täuflinge gab es jeweils sehr persönliche und liebevolle Worte, untermalt von leiser Begleitmusik von Kantor Stefan Kammerer. Er bildete zusammen mit Steffen Blum und Markus Hessler die Band, die teils mit Jazz und Blues, insgesamt mit populärer Musik, die Feier gestaltete.

 

Kaffee und Kuchen spendete im Anschluss die Kirchengemeinde, ehrenamtliche Helferinnen vom Kirchenvorstand halfen bei der Bedienung und Organisation; Andrea Busch von der Evangelischen Jugend hatte sich ebenfalls mit einigen ehrenamtlichen Helferinnen verschiedene Spiele für die Kinder ausgedacht. Korbach darf sich auf jeden Fall auf die nächsten großen gemeinschaftlichen Tauffeste freuen.

 


Passionspiel zu Himmelfahrt        mit viel Hingabe und Livemusik

Über 300 Menschen waren zu dem besonderen Gottesdienst mit Passionsspiel am Himmelfahrtstag auf den Eisenberg gekommen: Familien, Ausflügler, die mit dem Rad angestrampelt kamen, ebenso viele ältere Menschen, die auf dem mitgebrachten Klappstuhl vor dem Georg-Victor-Turm Platz nahmen.

 

Sie alle wollten sich auf den Feiertag einstimmen. Und das Wetter spielte mit. Sonne und Wolken wechselten sich ab, lieferten den Schauspielerinnen und Schauspieler ein wunderbares Licht.

 

Passion geht auch anders und auch ein Gottesdienst kann sich ganz anders anfühlen als vielleicht gewohnt, kann mit moderner Musik richtig unter die Haut gehen. Die Band um Keyborder Christopher Peel, mit Sängerin Anna-Lina Zimmermann-Peel, Tobi Sauer am Schlagzeug, Basti Griese an der Gitarre und Kooshan Baheri am Bass sorgte für Gänsehautmomente. „Halt Dich an mir fest“ von Revolverheld, „Hinterm Horizont“ von Udo Lindenberg oder auch „So still“ von Jupiter Jones, das sind nur einige Songs die das Passionsspiel wunderbar ergänzten.

Die Akteurinnen und Akteure spielten die Schlüsselmomente der letzten Tage im Leben des Jesu Christi mit viel Hingabe und Eindringlichkeit: Pfarrer Reinald Richber als Jesus, Tania Liet in der Rolle der Maria, Pfarrer Klaus Nobiling als Petrus, Nikolas Heine als Judas und Dr. Jürgen Römer als Pontius Pilatus. Den Text des Spiels hatte Dr. Ute Richter verfasst, die ebenfalls die Rolle der Erzählerin übernahm. Den Rahmen des Spiels gestaltete Pfarrer Burkhard Uffelmann.

Am Ende des Gottesdienstes gab es langanhaltenden und herzlichen Applaus für alle Mitwirkenden. Der Mut hat sich gelohnt, etwas Neues auszuprobieren, vielleicht auch mal mit anderer Musik einen Gottesdienst zu gestalten, mit Musik, die viele jüngere Christinnen und Christen anspricht und die ebenfalls zutiefst christliche Botschaften beinhaltet.

Im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel. Viele blieben noch längere Zeit auf dem Eisenberg, um das schöne Wetter zu genießen und über den beeindruckenden Gottesdienst zu plaudern.



 

 Termine – Veranstaltungen – Rückblicke – Ankündigungen

Christine Luckhardt: leitet Zweckverbände

Derzeit steht das große Kennenlernen auf dem Programm: Es sind insgesamt 25 Kindertagesstätten mit ihren Teams und Besonderheiten, Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Kommunen und natürlich viele Menschen, die für den reibungslosen Betrieb der evangelischen Kitas sorgen.

Die 58-jährige Christiane Luckhardt ist seit Januar Geschäftsführende Pfarrerin des Zweckverbandes Nordwaldeck und des neu gegründeten Zweckverbandes Eisenberg und damit Chefin aller evangelischen Kitas in diesen Regionen.

 

Mehr über Christiane Luckhardt lesen Sie hier

 

Go(o)d Moves: Fitness-Gottesdienst

Ein besonders „bewegter“ Gottesdienst stand in der Johanneskirche in Korbach auf dem Programm. Unter dem Motto „Go(o)d Moves“ waren alle herzlich willkommen, ob mit Turnschuhen oder Rollator.

„Gott lädt uns ein mit Geist und Körper“, begrüßte Pfarrerin Sonja Lessing-Rümpler die Gemeinde. Schließlich heißt es in der Bibel im 1. Brief an die Korinther „Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den euch Gott gegeben hat?“

 

Zu Beginn des sonntäglichen Gottesdienstes gab es ein kurzes Warmup, alle Knochen und Gelenke wurden einmal durchbewegt, mit erklärenden Worten von Fitnesscoach Nikita Gaan. Während sich Sonja Lessing-Rümpler um den geistlichen Input kümmerte, waren Nikita Gaan und Jacqueline Wilke (beide cleverfit, Korbach) für die sportliche Seite zuständig.

Petra Ullrich feiert Dienstjubiläum

Seit 25 Jahren ist die 48-jährige Diplom-Sozialarbeiterin Petra Ullrich im öffentlichen Dienst tätig, 23 Jahre davon in der Jugendarbeit der Kirche, zunächst im Kirchenkreis Twiste, später dann im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg. Jetzt fand eine Jubiläumsfeier im Nicolaihaus in Mengeringhausen statt.

 

Mehr dazu lesen Sie hier!



Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen
Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Beten für den Frieden in der Ukraine

Wir beten gemeinsam für den Frieden und für die Menschen in der Ukraine. Die Dekanin des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg, Eva Brinke-Kriebel lässt uns teilhaben an ihren Gedanken und lädt ein zum kurzen Innehalten.


 

 Informationen

Gemeinden

Einen Leitfaden durch die Gemeinden des Kirchenkreises mit allen Ansprechpartner*innen finden Sie hier.

 

Stellenangebote

Sie suchen eine neue Herausforderung? Dann schauen Sie auf unser aktuelles Stellenportal.  Hier können Sie nachschauen, ob etwas für Sie dabei ist.

Der Kirchenkreis

Infos zum Kirchenkreis, Dekanat und den Verantwortlichen für alles finden Sie hier.


 

 Kirchenmusik

 

 

 

 

 

Wir freuen uns über die große Bandbreite der Musik in unserem Kirchenkreis. Viele Menschen engagieren sich hier Woche für Woche und zu besonderen Anlässen. Ein paar kleine Kostproben finden Sie schon hier auf unserer Seite.

 

Weitere Infos bieten wir Ihnen unter dem Menüpunkt Kirchenmusik. Schauen (und hören) Sie gerne mal vorbei!

Gospelchor Joy & Glory kann auch rockig

Gespickt mit ein paar rockigen Gitarrenriffs und der rauchigen Stimme von Klaus Binternagel, präsentiert sich der Ökumenische Gospelchor Joy&Glory in einem neuem Video. Der amerikanische Folksong „House oft he Rising Sun“ wurde bereits im Frühjahr aufgenommen - ganz nach den zu dieser Zeit geltenden Corona-Regeln , in vielen Einzelgruppen und vor allem mit jeweils drei Metern Abstand  – erst im Video wurde alles zusammengeschnitten. Klaus Binternagel  war ebenfalls für den Tonschnitt verantwortlich,  Florian Binternagel gestaltete das Video. Die musikalische Leitung hatte Jan Knobbe.

Musikalische Kostprobe vom Kammerchor


 

 Aktionen und Projekte

"Wir wollen ein deutliches Zeichen setzen"

"Unsere Türen stehen für alle Menschen offen", sagt Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Foto: Kleine
"Unsere Türen stehen für alle Menschen offen", sagt Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Foto: Kleine

Bereits Anfang des Jahres hat sich die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) der Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ offiziell als Kooperationspartnerin angeschlossen. Die Landeskirche hat damit als erste religiöse Institution die Kooperation von rund 30 Unternehmen, kommunalen Institutionen und Vereinen verstärkt, die sich in Kassel und Nordhessen für Demokratie und Vielfalt in ihren unterschiedlichen Dimensionen einsetzt.

 

Auch die Kirchengemeinden im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg wollen ein deutliches Zeichen setzen und unterstützen jetzt, für alle sichtbar, diese Initiative.

„Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“, dass ist ein Statement, dass wir verstärkt auch in unsere Kirchengemeinden tragen und sichtbar machen wollen“, betont Dekanin Eva Brinke-Kriebel. „Wir unterstreichen damit, dass in unseren Kirchen und Gemeindehäusern wirklich alle Menschen willkommen sind, unsere Türen offenstehen und niemand ausgegrenzt wird. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, muss immer wieder aufs Neue thematisiert werden und wir alle müssen zeigen, wie wichtig uns dieses Thema ist.“

 

Viele Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg setzen daher fortan an den Türen ihrer Gemeindehäuser auch sichtbar ein Zeichen, in dem sie die blau-roten Schilder aufhängen. An dieser Aktion beteiligt haben sich ebenfalls Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kirchenkreises, Musikerinnen und Musiker sowie etliche heimische Geschäftsleute.

Insgesamt leben etwa 770.000 evangelische Christinnen und Christen in den annähernd 720 Kirchengemeinden der Landeskirche Kurhessen-Waldeck, die meisten davon in ländlichen Regionen.

„Wir freuen uns sehr, mit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck eine religiöse Institution als Partner mit an Bord zu haben“, erklärt Dagmar Krauße, Sprecherin der Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“: „Kirche ist von jeher ein Ort der Vielfalt, der gleichberechtigten Teilhabe und des respektvollen Miteinanders. Im Rahmen der Kooperation werden wir uns noch stärker für Dialog und 

Toleranz gegenüber unterschiedlichen Religionen und Überzeugungen im Arbeitsleben und in der Gesellschaft engagieren. Dazu gehört auch die klare Abgrenzung gegenüber Rassismus und Menschenfeindlichkeit.“

 

Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann, betonte bereits zu Beginn der Zusammenarbeit: „Wir möchten jeder Form von Ausgrenzung und Diskriminierung gemeinschaftlich entgegentreten. Der furchtbare Anschlag im Februar 2020 in Hanau und natürlich auch der Mord an Walter Lübcke haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und gegen Rassismus aufzustehen. Die christliche Kirche war von Beginn an eine vielfältige Gemeinschaft von Menschen verschiedener Sprache und Herkunft. Selbstverständlich übernehmen wir auch heute Verantwortung für dieses Ziel. Wir sind jedoch auch überzeugt, dass wir an dieser Stelle alle gesellschaftlichen Kräfte bündeln müssen.“

In den kommenden Wochen wird der Kirchenkreis unter der Überschrift „Offen für Vielfalt“ auch in unseren sozialen Netzwerken (Kirchenkreis Twiste-Eisenberg) aktiv sein, ganz unterschiedliche Menschen werden dieses Statement abgeben und dafür stehen.

 

Weitere Informationen über die Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ gibt es auf der Website: www.offenfuervielfalt.de

 



Eindrücke aus der Corona-Teststelle im Kilian

Seit September 2015

Wir freuen uns über Rückmeldungen. Vielleicht haben Sie einen Fehler entdeckt, haben einen Vorschlag für neue Beiträge oder sonst eine Idee zu unserer Seite? Schreiben Sie uns am besten eine Mail. Wir melden uns gern zurück.

 

Unser Ansprechpartnerin:

Kerstin Kleine

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

im Kirchenkreis Twiste -Eisenberg

kerstin.kleine@ekkw.de