Aktuelles

Freiwilliges Kirchgeld - warum es so wichtig ist

In den nächsten Wochen werden die Kirchengemeinden des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg ihre Mitglieder wieder um ein „Freiwilliges Kirchgeld“ bitten und sie mit einem Brief direkt anschreiben. „Das ist für viele Menschen eine gute Gelegenheit ihre Verbundenheit direkt zur Kirche vor Ort zu zeigen“, betont Dekanin Eva Brinke-Kriebel.

 

Als „Erfolgsmodell“ beschreibt es die Kirchenkreis-Chefin. „Denn nur etwa ein Drittel unserer Mitglieder zahlt Kirchensteuer, weil sie an die Lohnsteuer gekoppelt ist.“

„Aber gerade auch diese Gemeindemitglieder leisten gern einen finanziellen Beitrag für ihre Kirche. Die Höhe des freiwilligen Kirchgeldes spielt dabei keine Rolle“, sagt die Dekanin. „Wir sind allen sehr dankbar, die uns durch ihre Kirchensteuer oder einen freiwilligen Beitrag oder auch beides unterstützen!“

 

Dennoch fällt es vielen Kirchenvorständen nicht unbedingt leicht, einmal im Jahr diesen Brief abzuschicken. Die Berndorfer Pfarrerin Angela Lehmann kennt nur zu gut die Zurückhaltung ihrer Kirchenvorstände, weil manche Angeschriebenen den Brief missverstehen. Deshalb ist es sehr wichtig, die Freiwilligkeit zu betonen. In ihren Gemeinden Oberes Twistetal-Helmscheid und Gembeck wird in jedem Jahr diskutiert, welche Projekte für die freiwilligen Spenden attraktiv sind und benannt werden sollen.

 

Fakt ist, jede Gemeinde der Landeskirche Kurhessen-Waldeck ist angewiesen, ihre Mitglieder um eine freiwillige Spende zu bitten. Denn mit weiter sinkenden Einnahmen aus der Kirchensteuer, wird die Finanzierung vieler Projekte der kirchlichen Arbeit, aber auch die Unterhaltung historischer Gebäude schwieriger. „Die Einnahmen schrumpfen in unserem Kirchenkreis hauptsächlich durch den demographischen Wandel, auch die Folgen der Corona-Pandemie mit Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit hinterlassen eine Lücke“, betont Eva Brinke-Kriebel.

 

„Die Kirche im Dorf lassen“ – das ist eine beliebte Redewendung für „nicht übertreiben wollen“ – selbstverständlich ist es allerdings schon lange nicht mehr, dass „wir in jedem Ort das Gemeindeleben im vollen Umfang aufrechterhalten können“, sagt Eva Brinke-Kriebel. Allein die laufenden Kosten abzudecken, fällt nicht nur den kleinen Kirchengemeinden schwer.

 

„Ich darf gar nicht an die steigenden Energiekosten denken“, blickt auch Pfarrerin Lehmann sorgenvoll in die Zukunft. Dank der bisher geleisteten Spenden konnte in den vergangenen Jahren mit Hilfe des freiwilligen Kirchgeldes beispielsweise die Orgel in Mühlhausen saniert, so manche Reparatur an und in den Kirchen in Angriff genommen werden. „Vieles versuchen wir auch in Eigenleistung zu stemmen – da besteht aber immer ein hohes Risiko in der Haftung“, sagt Pfarrerin Lehmann.

 

In Gembeck werden in diesem Jahr zum ersten Mal die Gemeindemitglieder um ein Freiwilliges Kirchgeld gebeten. Verwendet werden soll es entweder für die weitere Instandhaltung des Gotteshauses oder ganz konkret für die Gemeindearbeit mit ihren Konfirmandenfreizeiten oder den Grußheften zu Geburtstagen für ältere Gemeindemitglieder.

 

So haben sich im gesamten Kirchenkreis die Kirchenvorstände in den vergangenen Wochen Gedanken gemacht, welche Projekte am dringendsten sind und wofür geworben werden kann. Der Verwaltungsaufwand bleibt dabei gering, denn alle Gemeinden können auf ein automatisiertes System zurückgreifen, das von der Landeskirche zur Verfügung gestellt wird.

 

„Kirche ist und bleibt ein kostenintensiver Betrieb“, betont auch der Leiter des Kirchenkreisamtes, Bernd Merhof. „Wir sind auf weitere finanzielle Quellen angewiesen.“ Dekanin Eva Brinke-Kriebel fügt hinzu: „Trotz aller notwendiger Einsparungen, angefangen bei Personal bis hin zu Zusammenlegungen von Kirchengemeinden, bleiben immer noch immense Instandhaltungskosten.“ Aber auch sie betont immer wieder die Freiwilligkeit des Kirchgeldes und dankt schon jetzt allen, die „uns auf diesem Weg unterstützen“.

 


Gospelchor Joy & Glory kann auch rockig

Gespickt mit ein paar rockigen Gitarrenriffs und der rauchigen Stimme von Klaus Binternagel, präsentiert sich der Ökumenische Gospelchor Joy&Glory in einem neuem Video. Der amerikanische Folksong „House oft he Rising Sun“ wurde bereits im Frühjahr aufgenommen - ganz nach den zu dieser Zeit geltenden Corona-Regeln , in vielen Einzelgruppen und vor allem mit jeweils drei Metern Abstand  – erst im Video wurde alles zusammengeschnitten. Klaus Binternagel  war ebenfalls für den Tonschnitt verantwortlich,  Florian Binternagel gestaltete das Video. Die musikalische Leitung hatte Jan Knobbe.


Pilgerschaft zwischen religiösen Welten

Sich gemeinsam auf den Weg machen, Verbindendes unterschiedlicher Religionen erkennen, aber auch Unterschiede herausfinden, das können Wandernde jetzt auf dem neuen interreligiösen Friedensweg zwischen Willingen und Schwalefeld. Am vergangenen Sonntag wurde der Weg mit Vertreterinnen und Vertretern von Christentum, Judentum, Bahaitum und dem Islam eingeweiht.

 

Entstanden ist die Idee des interreligiösen Wanderweges aus der Zusammenarbeit der Schwalefelder Pfarrerin Katrin Schröter und der Projektgruppe „Weiße Taube“ aus Korbach. Katrin Schröter, Pfarrerin an der Schwalefelder Pilgerkirche, betreut ohnehin seit geraumer Zeit den 17,5 Kilometer langen Upländer Besinnungsweg, der, wie auch das neue Teilstück in enger Abstimmung und mit großer Unterstützung der Gemeinde Willingen eingerichtet wurde. So ließ es sich Bürgermeister Thomas Trachte auch nicht nehmen, bei goldenem Oktoberwetter zur Eröffnung des Weges, mitzuwandern.

 

Insgesamt sieben Stationen sind entlang der Strecke entstanden, bestückt mit verschiedenen Infotafeln mit Friedenstexten, die die Gemeinsamkeiten von Christentum, Judentum, dem Islam und dem Bahaitum herausstellen und Brücken bauen. Heißt es beispielsweise im Judentum “Siehe, wie wunderbar und schön es ist, Brüder und Schwester wohnen miteinander einig“, beschreibt es der Islam: „Aus Euch soll eine Gemeinschaft von Gläubigen entstehen, die zum Guten aufrufen, das Rechte gebieten, und das Verwerfliche verbieten. Das sind die, denen es wohl ergeht“. Erklärt ist auf dieser Tafel ebenfalls die Bedeutung des traditionellen muslimische Friedensgrußes „Salam alaikum“ .

 

Muhammet Balkan (Muslim), Dr. med. Bernardo Fritzsche (Bahai), Wolfgang Gärtner, Dr. med. Siebo Siuts (beide Christen) und Armando A. Simon-Thielen (Jude) informierten an den entsprechenden Tafeln über ihre Religionen, es wurde gesungen und gebetet. Musikalisch unterstützt wurden die Wandernden von dem Willinger Pfarrer Christian Röhling an der Geige und dem Eimelroder Pfarrer, Kai Uwe Schröter, am Akkordeon.

Bei dem gemeinsamen Kaffeetrinken der Wandergruppe in der Schwalefelder Pilgerkirche, bei dem regen Austausch aller Beteiligten, zeigte sich einmal mehr, dass, so unterschiedlich die Religionen auf den ersten Blick vielleicht sein mögen, doch viel Verbindendes besteht: nicht zuletzt das friedliche und respektvolle Miteinander – und gerade das hat die bunte Wandergruppe auf dem Weg zwischen Willingen und Schwalefeld erfahren können.

 


Testzentrum schließt seine Pforten

Sie räumen zum letzten Mal die Test-Utensilien in die Sakristei: Pfarrer Markus Heßler, Udo und Inge Mohr sowie Dekanin Eva Brinke-Kriebel.   Foto: K.Kleine
Sie räumen zum letzten Mal die Test-Utensilien in die Sakristei: Pfarrer Markus Heßler, Udo und Inge Mohr sowie Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Foto: K.Kleine

Das Corona-Testzentrum in der Korbacher Kilianskirche hat seinen Betrieb zum 1. Oktober eingestellt. Der Bedarf ist deutlich zurückgegangen, „viele Menschen sind zum Glück mittlerweile geimpft“, sagt Dekanin Eva Brinke-Kriebel.

 

„Für uns alle war das Testzentrum ein großartiges Projekt, das die Gemeinde ein großes Stück zusammengeschweißt hat, mit dem wir aber auch einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag in der Corona-Pandemie geleistet haben“, betont die Dekanin. Ihr Dank gilt auch der Stadt Korbach, die es den Testwilligen erlaubt hat, ihr Fahrzeug eine Stunde kostenlos auf dem Parkplatz an die Enser Straße zu stellen sowie dem Gesundheitsamt des Landkreises für die gute Zusammenarbeit.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge räumte am Donnerstag Udo Mohr zum letzten Mal alle Utensilien in die Sakristei der Kirche. Allein er war als Tester mit über 50 Schichten und damit mit mehr als 100 Stunden im ehrenamtlichen Einsatz. Langweilig wird dem engagierten Kirchenvorstandsmitglied aber nicht: „Es gibt genügend andere Aufgaben.“


Danke an alle Ehrenamtlichen


Über 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden und rund 4000 Tests haben die rund 45 Helferinnen und Helfer bis Ende August in der Corona-Teststation in der Korbacher Kilianskirche geleistet. Ihnen allen gebührte der Dank von Dekanin Eva Brinke-Kriebel und Pfarrer Markus Heßler. Die Stadtkirchengemeinde Korbach hatte am Wochenende alle Beteiligten in und um die Kirche eingeladen, um bei einem Grillfest zusammenzukommen und Gedanken auszutauschen.

Bezirkskantor Stefan Kammerer gab zudem Einblicke in die Bauweise der Kuhn-Orgel und zog bei einigen musikalischen Kostproben, im wahrsten Sinne des Wortes, alle Register.

 

Entstanden war die Idee, eine Teststation in der Korbacher Kilianskirche einzurichten, tatsächlich beim Frühstück im Hause Brinke-Kriebel. „Hinter allem stand der Gedanke, sich auch als Kirchengemeinde in der Corona-Pandemie zu engagieren, ein Stück beizutragen, die Infektionslage besser in den Griff zu bekommen“, sagt die Dekanin. Doch das alles wäre nicht möglich gewesen, ohne die

Zustimmung des Kirchenvorstands und natürlich nicht ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. „Hier haben sich auch Menschen engagiert, die vielleicht zuvor nicht viel mit Kirche zu tun hatten“, freut sich die Ideengeberin. Es sei eine absolut verlässliche Gemeinschaft entstanden. „Alle standen immer bereit, haben mitgeholfen, wo und wann immer es ging“, so Eva Brinke-Kriebel.

 

Und die Menschen, die zu den Testungen kamen, haben in der Kilianskirche einen Ort gefunden, um zur Ruhe zu kommen, Kirche aber auch als einen Ort der Begegnung wahrgenommen. Pfarrer Markus Heßler beschrieb ebenfalls, dass sich Kirche von jeher um die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen gekümmert habe. „Wir stehen hier also in guter Tradition.“

 

Das Geld, was durch die ehrenamtlichen Testungen eingenommen wird, geht zu 100 Prozent an die Stadtkirchengemeinde. Eines der Projekte, das ganz oben steht, ist die dringende Sanierung des Gemeindehauses am Kilian, das hoffentlich auch wieder nach Corona von vielen Gruppen, von Senioren und Konfis gleichermaßen, rege genutzt wird.

 

Die Teststelle in der Kilianskirche wird auch im September in Betrieb bleiben. „War es im August eher ruhiger, so steigt die Zahl der Testungen jetzt wieder mit Beginn des neuen Schuljahres und der leider steigenden Infektionszahl“, erklärt Eva Brinke-Kriebel. Sie ist besonders dankbar, dass alle bisherigen Helferinnen und Helfer weiterhin an Bord bleiben wollen.

 


Discovery Day 2022 schon in Planung

„Ich will Schreinerin werden“, sagt Diana, eine der Teilnehmerinnen des Discovery Days der evangelischen Jugend des Kirchenkreises. Sie hat in dem Projekt „Sägen, Schrauben und Hämmern“ unter Anleitung von Klaus-Jürgen Saure mitgearbeitet und eine Musikbox aus Holz hergestellt. „Ja, das funktioniert wirklich“, sagt sie stolz und zeigt das geleimte Stück, mit einem Halteschlitz für das Handy und einem Resonanzloch, das den Ton verstärkt.

„Wir konnten das meiste wirklich selber machen. Und es hat Spaß gemacht“, resümiert die angehende Schreinerin. Auch die anderen sind begeistert: „Das war wirklich toll.“

 

Schreinerarbeiten, Töpfern, Steine bearbeiten, Mitspielen in einer Band, Baseball, Fechten, Speed-Stacking oder Parkour-Training, es gab an diesem Entdecker-Tag viele Möglichkeiten, ein neues Hobby zu finden, vielleicht auch, wie Diana, einen Berufswunsch zu formulieren.

Etwa 40 Jugendliche hatten sich zu diesem Tag in Korbach angemeldet und bereits zuvor ihre Lieblingsdisziplinen angegeben. Natürlich wurden zuvor alle Teilnehmer*innen auf Corona getestet, so dass in den meisten Gruppen auf die Masken verzichtet werden konnte.

 

Sportstudent Willi Busch war Coach für das Parkour-Training. Er selber beherrscht diese Trendsportart und zeigte sich als großartiger Mutmacher, auch mal ein bisschen mehr zu wagen. Wie rolle ich mich richtig ab, wie ist das mit der Körperspannung und worauf muss ich bei einem Salto achten – Willi zeigte Übungen, gab natürlich Hilfestellung und motivierte mit großem Spaß und mit Leidenschaft seine Gruppe.

 

Das erste Mal am Schlagzeug oder vor dem Mikrofon: Dieser Traum erfüllte sich beispielsweise für die 13-Jährige Johanna. Erst etwas zaghaft, später schon viel mutiger, sang sie mit Unterstützung der anderen schließlich ein Stück von Tim Bendzko.

 

Konzentration und exakte Bewegungsabläufe waren beim Fechten gefragt. In der Marker-Breite-Halle gaben Thorsten Gänz und Julian Köhler Einweisungen in diese Sportart, erklärten Unterschiede zwischen Degen, Säbel und Florett und vermittelten auch hier viel Leidenschaft für diesen doch eher außergewöhnlichen Sport.

 

Speed-Stacking, Töpfern, Baseball, oder Steine bearbeiten – am Ende des Tages waren alle jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert. Für nächstes Jahr wollen sie alle zusammen die Werbetrommel rühren, dass sich noch mehr Jugendliche zu diesem Tag anmelden. „Wann hat man schon mal die Möglichkeit, so viele Sachen auszuprobieren?“, sagt auch Mitorganisatorin Katrin Petereit, die zusammen mit ihren anderen Kolleginnen, Andrea Busch, Petra Ullrich, Claudia Vach und Jenny Höblich von der Jugendarbeit des Kirchenkreises den Tag geplant und veranstaltet hat. „Wir wollen den Discovery Day auf jeden Fall etablieren. Und im nächsten Jahr dann auch mit vielen neuen Angeboten“, sagt sie.


"Wir wollen ein deutliches Zeichen setzen"

"Unsere Türen stehen für alle Menschen offen", sagt Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Foto: Kleine
"Unsere Türen stehen für alle Menschen offen", sagt Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Foto: Kleine

Bereits Anfang des Jahres hat sich die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) der Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ offiziell als Kooperationspartnerin angeschlossen. Die Landeskirche hat damit als erste religiöse Institution die Kooperation von rund 30 Unternehmen, kommunalen Institutionen und Vereinen verstärkt, die sich in Kassel und Nordhessen für Demokratie und Vielfalt in ihren unterschiedlichen Dimensionen einsetzt.

 

Auch die Kirchengemeinden im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg wollen ein deutliches Zeichen setzen und unterstützen jetzt, für alle sichtbar, diese Initiative.

„Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“, dass ist ein Statement, dass wir verstärkt auch in unsere Kirchengemeinden tragen und sichtbar machen wollen“, betont Dekanin Eva Brinke-Kriebel. „Wir unterstreichen damit, dass in unseren Kirchen und Gemeindehäusern wirklich alle Menschen willkommen sind, unsere Türen offenstehen und niemand ausgegrenzt wird. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, muss immer wieder aufs Neue thematisiert werden und wir alle müssen zeigen, wie wichtig uns dieses Thema ist.“

 

Viele Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg setzen daher fortan an den Türen ihrer Gemeindehäuser auch sichtbar ein Zeichen, in dem sie die blau-roten Schilder aufhängen. An dieser Aktion beteiligt haben sich ebenfalls Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kirchenkreises, Musikerinnen und Musiker sowie etliche heimische Geschäftsleute.

Insgesamt leben etwa 770.000 evangelische Christinnen und Christen in den annähernd 720 Kirchengemeinden der Landeskirche Kurhessen-Waldeck, die meisten davon in ländlichen Regionen.

 

„Wir freuen uns sehr, mit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck eine religiöse Institution als Partner mit an Bord zu haben“, erklärt Dagmar Krauße, Sprecherin der Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“: „Kirche ist von jeher ein Ort der Vielfalt, der gleichberechtigten Teilhabe und des respektvollen Miteinanders. Im Rahmen der Kooperation werden wir uns noch stärker für Dialog und Toleranz gegenüber unterschiedlichen Religionen und Überzeugungen im Arbeitsleben und in der Gesellschaft engagieren. Dazu gehört auch die klare Abgrenzung gegenüber Rassismus und Menschenfeindlichkeit.“

Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann, betonte bereits zu Beginn der Zusammenarbeit: „Wir möchten jeder Form von Ausgrenzung und Diskriminierung gemeinschaftlich entgegentreten. Der furchtbare Anschlag im Februar 2020 in Hanau und natürlich auch der Mord an Walter Lübcke haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und gegen Rassismus aufzustehen. Die christliche Kirche war von Beginn an eine vielfältige Gemeinschaft von Menschen verschiedener Sprache und Herkunft. Selbstverständlich übernehmen wir auch heute Verantwortung für dieses Ziel. Wir sind jedoch auch überzeugt, dass wir an dieser Stelle alle gesellschaftlichen Kräfte bündeln müssen.“

In den kommenden Wochen wird der Kirchenkreis unter der Überschrift „Offen für Vielfalt“ auch in unseren sozialen Netzwerken (Kirchenkreis Twiste-Eisenberg) aktiv sein, ganz unterschiedliche Menschen werden dieses Statement abgeben und dafür stehen.

 

Weitere Informationen über die Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ gibt es auf der Website: www.offenfuervielfalt.de


Katutura leidet unter Corona –              Bischöfin fordert gerechte Impfstoffverteilung

Verteilen von Hilfspaketen für Familien, Hygiene-Kits, Grundnahrungsmittel.  Foto: Uhuru Dempers, Namibia
Verteilen von Hilfspaketen für Familien, Hygiene-Kits, Grundnahrungsmittel. Foto: Uhuru Dempers, Namibia

Mit einem Aufruf zur gerechteren Impfstoffverteilung hat sich jetzt die Bischöfin der Evangelischen Landeskirche, Dr. Beate Hofmann, an die Gemeinden gewandt und die Menschen aufgerufen, sich weiterhin impfen zu lassen, auch als Zeichen der Solidarität. „Denn wer geimpft ist, schützt nicht nur sich, sondern auch andere“, sagt Bischöfin Hofmann.

Sie mahnt indes, in der aktuellen Debatte um sinkende Impfbereitschaft, nicht zu übersehen, dass die Pandemie in anderen Teilen der Welt weiter wütet. „Die afrikanischen Länder benötigen zur Bekämpfung der Pandemie dringend Impfstoff“, so die Bischöfin.

Die EKKW fordert die Politik daher auf, alle Maßnahmen zu ergreifen, um ausreichend Impfstoffe zur Verfügung zu stellen und diese gerecht zu verteilen. Eine „Zwei-Klassen-Impfung“ dürfe es nicht geben. Mit Bestürzung nehme die Landeskirche die Schilderungen aus ihren Partnerkirchen wahr. Seit mehreren Jahrzehnten bestehen Beziehungen nach Übersee, unter anderem zu evangelischen Kirchen in Namibia und Südafrika.

 

Bereits seit 1983 pflegt auch der Evangelische Kirchenkreis Twiste-Eisenberg enge Beziehungen zu Namibia. Erste Kontakte kamen über den damaligen Dekan Will zustande, 1985 wurde die Partnerschaft durch die Kreissynode offiziell besiegelt. Seither gibt es zwischen dem Kirchenkreis und den beiden Gemeinden in Katutura einen regen Austausch. Katutura ist ein Stadtteil von Windhoek. Es sind zwei Gemeinden, die sich in Katutura eine Kirche teilen, die Mazedonier-Gemeinde und die Epheser-Gemeinde.

 

Regelmäßig in Kontakt mit Mitgliedern der Kirche in Katutura steht der Willinger Pfarrer Christian Röhling. Er ist Partnerschaftsbeauftragter des Kirchenkreises und war bereits zwei Mal in Namibia. Die nächste Reise war eigentlich in 2020 geplant – Corona machte einen Strich durch die Rechnung.

Der zuständige Partnerschaftsreferent der Landeskirche, Pfarrer Bernd Müller, weiß ebenfalls: „Das südliche Afrika erlebt derzeit eine humanitäre Katastrophe.“ Der Mangel an Impfstoffen, rasant steigende Infektionszahlen, Krankheits- und Todesfälle bringen Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger mit sich.

 

„Das private und öffentliche Gesundheitssystem ist kollabiert“, berichtet der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia, Sageus Keib. Die Partnerkirche bittet dringend um finanzielle Hilfe. Sie ist, wie auch die EKKW, Mitglied der internationalen Kirchengemeinschaft der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), die einen Nothilfe-Fonds für alle 39 Mitgliedskirchen weltweit aufgelegt hat.

 

Um den Menschen der Partnerkirchen in Namibia und in Südafrika in der großen Not finanziell zu helfen, hat die Landeskirche ein Spendenkonto eingerichtet.

 

Ein Interview mit Pfarrer Christian Röhling lesen Sie hier: www.twiste-eisenberg.de/news

 

Spendenkonto:

 

Empfänger: Landeskirchenamt Kassel

Spendenkonto: IBAN: DE 33 5206 0410 0000 0030 00

Verwendungszweck: Spende „Namibia“ bzw. „Südafrika“

 

Oder direkt an:

 

Empfänger: Kirchenkreis Twiste-Eisenberg

Stichwort: "Solidarity Fund“

Spendenkonto: IBAN: DE51 5236 0059 0000 0340 96

Waldecker Bank eG Korbach


Die neue Radewegekirche in Vasbeck

Die idyllisch gelegene Vasbecker Kirche dient ab sofort als Rast- und Ruhepunkt für Radfahrerinnen und Radfahrer im Waldecker Land. Nah an den Strecken des Raderlebnisparks Diemelsee gelegen, wurde sie jetzt zur ersten Radwegekirche im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg gekürt und im Rahmen einer kleinen Feier dieser zusätzlichen Bestimmung übergeben.

 

Dass Kirchentüren möglichst immer und für möglichst viele Menschen offenstehen, ist nicht nur ein frommer Wunsch, er soll auch nach den Vorstellungen der Evangelischen Kirche Deutschland so gut es geht umgesetzt werden. Viele Kirchen tragen bereits das Attribut „offene Kirche“ , die Idee der Radwegekirchen soll dem ganzen aber noch ein bisschen mehr geben und die Radfahrer regelrecht zur Rast einladen und den Raum bieten, innezuhalten. So stehen in diesen Kirchen kleine Wasserflaschen bereit, vielleicht gibt es auch Traubenzucker oder Gummibärchen, um die weitere Tour zu versüßen. Eine Sitzgelegenheit im Außenbereich steht ebenso zur Verfügung wie Fahrradständer und eine Toilette.

Natürlich müssen die gut ausgewiesenen Radwegekirchen in unmittelbarer Nähe zu einem ausgeschilderten Fahrradweg liegen.

 

Bei alldem darf nicht die eigentliche Bestimmung der Kirche vergessen werden: Denn als Gotteshaus soll sie natürlich auch die Menschen mit geistlichen Angeboten erreichen. In Vasbeck beispielsweise kann man ab sofort per QR-Code einen Segensspruch zum Hören abholen. „Ich nenne das Segenstankstelle“, sagt Philipp Emde, Kirchenvorstand und Küster in Vasbeck. Er dankte im Rahmen der Feier allen Beteiligten, die dieses Projekt möglich gemacht haben.

 

Verwirklicht werden konnte das Vorhaben Radwegekirche nur dadurch, dass sich für jeden Öffnungstag Paten aus der Nachbarschaft gefunden haben. Sie schauen an ihren jeweiligen Einsatztagen nach dem Rechten, schließen morgens die Kirche auf und abends zu. Sie stehen im Zweifel auch für Fragen der Radfahrer zur Verfügung, sorgen dafür, dass die Getränke nicht ausgehen.

 

„Wir wollen für alle Menschen offen sein“, betonte Dekanin Eva Brinke-Kriebel. „Wir wollen eine Kontaktfläche für Menschen bieten, sie einladen, gastfreundlich sein und damit eine lebendige Form zur Verkündigung des Evangeliums bieten.“ Und sie betont auch: „Immer wenn sich eine Gemeinde für etwas engagiert, dann wächst sie auch wieder ein Stück stärker zusammen.“ Letztlich seien alle Beteiligten dieses Projektes Gewinner: Die Radler, die einen besonderen Ort zur Rast und Ruhe haben; die Kirche an sich, die sich mit diesen Projekten auch wieder ein Stück für die gesamte Gesellschaft öffnet, die Tourismusbranche, die um eine Attraktion reicher wird und natürlich die Vasbecker Kirchengemeinde selbst.

 

Ideengeberin in Vasbeck, wie zuvor in anderen Gemeinden, war Nina Wetekam, Fachreferentin für Küsterarbeiten und offene Kirchen. „Für mich ist es eine schöne Aufgabe, die Gemeinden zu überzeugen, dass sie ihre Kirchen öffnen.“ Für sie seien Radwegekirche auch dazu da „geistlichen Rückenwind zu geben“, um die weitere Strecke gut bewältigen zu können.

 

Neben einer Andacht von Dekanin Brinke-Kriebel, gab es ebenfalls Gruß- und Dankesworte von Ortvorsteher Albrecht Tobien und von der Diemelseer Beigeordneten Beate Schultze, die in Vertretung des Bürgermeisters gekommen war.

 


Kreissynode: Kirche fit machen für die Zukunft

Wie kann Kirche in die Zukunft gehen? Wie muss sie sich aufstellen, um überhaupt zukunftsfähig zu sein? Was ist der ureigenste Auftrag von Kirche? Fragen, die in der Kreissynode des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg eine zentrale Rolle spielten und für die das Gremium versuchte, Antworten zu formulieren.

 

Präses Martina Steuber begrüßte rund 80 Synodale in der Mehrzweckhalle in Twiste, um über den „Auftrag der Kirche“ nachzudenken. Mit negativem Corona-Test, entsprechendem Abstand und Maske vor Mund und Nase wurde diese Veranstaltung in Präsenz möglich.

Dekanin Eva Brinke-Kriebel hieß die Kirchenvertreter*innen ebenfalls herzlich willkommen und ermunterte sie, ein Votum zu erarbeiten und einen Beitrag zum Diskussionsprozess beizusteuern. „Die aktuelle Frage, wozu Kirchen eigentlich da sind, das ist unsere gemeinsame Herausforderung und wir sollten sie annehmen.“

Kurze Grußworte richteten ebenfalls Landrat Dr. Reinhard Kubat an die Synode sowie der Twistetaler Bürgermeister Stefan Dittmann.

 

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Förderkreis unterstützt Stadtkirchen-Sanierung

Vorerst steht nur ein Gerüst in der Bad Arolser Stadtkirche. Für die Sanierung wird jedoch bal der gesamte Innenraum eingerüstet. Foto Schulten/WLZ
Vorerst steht nur ein Gerüst in der Bad Arolser Stadtkirche. Für die Sanierung wird jedoch bal der gesamte Innenraum eingerüstet. Foto Schulten/WLZ

Mit einem neu gegründeten Förderkreis will die Evangelische Stadtkirchengemeinde einen Teil zur Finanzierung der Sanierung ihrer barocken Stadtkirche beitragen. Denn, wie sich bereits seit vielen Wochen abzeichnet, müssen immense Summen investiert werden, um das Gotteshaus zu erhalten. Bei einem ersten Treffen der Interessent*innen gab es Informationen rund um die geplante Sanierung.

 

Hier lesen Sie den gesamtn Text zum Thema: https://www.twiste-eisenberg.de/news/

 

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Anmeldeformular Förderkreis der Ev. Stadtkirche Bad Arolsen
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Eindrücke aus der Corona-Teststelle im Kilian


Dr. Mantey wird neuer Propst im Sprengel

Pfarrer Dr. Volker Mantey wird Propst des Sprengels Marburg. Der Rat der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hat den 48-Jährigen in seiner Sitzung am 11. Juni in das neue Amt berufen. Mantey folgt auf Helmut Wöllenstein, der am 1. September dieses Jahres in den Ruhestand geht.

 „Kirchenleitende Aufgaben werden in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen stehen“, sagt Mantey mit Blick auf die schwieriger werdenden Bedingungen angesichts sinkender Mitgliederzahlen und Einnahmen.

 

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Mit App gegen Corona-Frust und Langeweile

Die Jugendarbeiter*innen des Kirchenkreises und der Gemeinden sind natürlich auch während der Corona-Zeit aktiv. So finden viele Treffen virtuell statt und es gibt eine Reihe unterschiedlicher Online-Angebote. Mit sogenannten Actionbounds versuchen sie beispielsweise, Kinder und Jugendliche auch in der Pandemie zu erreichen. Mit dieser speziellen App können virtuelle Schnitzeljagden unternommen werden – einige werden von Zuhause aus gespielt, für andere muss man sich auf die Socken machen. (Neu entwickelt hat jetzt das Team um Andrea Busch „Noah und die Arche“ – speziell für Kinder im Grundschulalter.) So entwickelte das Team im Lockdown den Bound „Noah und die Arche“ für Kinder im Grundschulalter

 

Andrea Busch von der Evangelischen Jugend Korbach setzt seit einigen Jahren Actionbounds in der Jugendarbeit ein. Im Rahmen einer Abschlussarbeit für eine Fortbildung in der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden entwickelte sie ein interaktives Spiel, um den Jugendlichen den Einstieg in das Thema Tod und Trauer zu erleichtern. Das Team der Jugendarbeiter erarbeitete weitere Bounds, beispielsweise zu den zehn Geboten oder auch zum Thema Schöpfung.

Und jetzt: „Noah und die Arche“. Hier wird nicht nur in mehreren Sequenzen die biblische Geschichte erzählt, es gibt auch Fragen an die jungen Spielerinnen und Spieler, wie „Was macht Dich wütend?“, Was hilft Dir, wenn Du verärgert bist?“. Bestandteil des Spiels sind zugleich Bastelanleitung, beispielsweise für ein Faltboot aus Papier oder für einen Wutball. Die Mädchen und Jungen können auch Fotos oder Sprachaufnahmen hochladen und müssen natürlich etliche Rätsel lösen.

 

„Wir würden uns freuen, wenn wir damit einigen Kindern über mögliche Langeweile hinweghelfen könnten. Und am besten wäre es natürlich, wenn sich Eltern zusammen mit ihrem Nachwuchs auf die Reise mit Noah und der Arche begeben“, weiß Andrea Busch.

 

„Actionbound“ kann im App-Store heruntergeladen werden. Es gibt ebenfalls einen QR-Code auf der Internetseite der evangelischen Jugend Korbach, unter www.ej-korbach.de.


“Nikolaikirche soll lebendiges Haus werden"

Bauvisite mit Magistrat: v.l. Heinz Merl (1. Stadtrat), Jürgen Schimmelpfeng (Architekt), Eva Brinke-Kriebel (Dekanin), Klaus Friedrich (Bürgermeister), Sabine Neuhaus (Förderverein Nikolaikirche), Fritz Willems (Kirchenvorstand) und Arno Puy (Architekt).
Bauvisite mit Magistrat: v.l. Heinz Merl (1. Stadtrat), Jürgen Schimmelpfeng (Architekt), Eva Brinke-Kriebel (Dekanin), Klaus Friedrich (Bürgermeister), Sabine Neuhaus (Förderverein Nikolaikirche), Fritz Willems (Kirchenvorstand) und Arno Puy (Architekt).

Die Renovierung der Korbacher Nikolaikirche geht mit großen Schritten voran und liegt voll im Zeit- und auch im Kostenplan. Wer bereits jetzt einen Blick in das Gotteshaus werfen darf, findet einen völlig veränderten, einen hellen und einladenden Innenraum vor. Vorbei ist die Zeit eines eher düster anmutenden Kirchenraums. In dieser Woche machte sich der Korbacher Magistrat ein Bild vom Baufortschritt und ging mit Verantwortlichen von Seiten der Kirche und mit den beiden Bad Arolser Architekten ins Gespräch.

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Corona-Teststelle ab 18. Mai im Kilian

Das ehrenamtliche Team der Teststelle in der Kilianskirche. Über weitere Helfer*innen würde sich Dekanin Eva Brinke-Kriebel (rechts) freuen. Foto: Kleine
Das ehrenamtliche Team der Teststelle in der Kilianskirche. Über weitere Helfer*innen würde sich Dekanin Eva Brinke-Kriebel (rechts) freuen. Foto: Kleine

Ab Dienstag öffnet die Corona-Teststelle in der Kilianskirche in Korbach. „Wir möchten uns als Kirche daran beteiligen, die Pandemie zu bewältigen und unseren Beitrag für die Gesellschaft leisten“, erklärt die Dekanin des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg, Eva Brinke-Kriebel. Sie hat dazu ein ehrenamtliches Team zusammengerufen und einen entsprechenden Plan erarbeitet, den Korbacher Kilian als offizielle Teststelle einzurichten. Die Beauftragung vom Landkreis liegt schon vor.

 

Umgesetzt werden konnte dieses Vorhaben natürlich nur mit Zustimmung des Kirchenvorstandes der Stadtkirchengemeinde Korbach und in enger Abstimmung mit den Kirchenmusikern, denn auch der wöchentliche Orgelunterricht muss weiterhin gewährleistet werden. „Der Kirchenraum bietet aber in jeder Hinsicht die idealen Voraussetzungen, Abstände einzuhalten und die Besucher*innen sicher zu lenken“, betont sie.

 

Zum Team gehören neben medizinischem Personal, auch viele Helfer*innen aus der Gemeinde, die sich um einen geordneten und sicheren Ablauf kümmern. Eingewiesen wurden alle bereits am Freitag von Kirchenvorstandmitglied Dr. Stefan Herrmann. „Über weitere ehrenamtliche Helfer*innen würden wir uns sehr freuen“, betont Eva Brinke-Kriebel.

 

„Ehrlich gesagt, weiß ich noch nicht genau, wie so eine Teststelle abgerechnet wird und wieviel Geld durch die Testungen übrigbleibt“, sagt die Dekanin. „Die Stadtkirchengemeinde Korbach plant allerdings die Renovierung des Gemeindehauses an der Kilianskirche, das wäre ein guter Zweck für übrige Mittel.“

 

Geöffnet hat das Testzentrum in der Kilianskirche ab dem 18. Mai, jeweils montags, dienstags und donnerstags von11 bis 15 Uhr, mittwochs und freitags von 11 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr.

Das Parken während der Zeit des Testens ist auf dem Parkplatz "Enser Straße" für eine Stunde gebührenfrei. Bitte Parkscheibe ins Auto legen!

 

Wer noch mithelfen möchte, meldet sich bitte unter dekanat.twiste-eisenberg@ekkw.de, oder unter der Telefonnummer 05631-9736-181.


Musikalische Kostprobe vom Kammerchor


Paten für Wasserspeier am Kilian gesucht

23.03.2021 Seit einigen Wochen sind zwei Areale rund um die Korbacher Kilianskirche abgesperrt: ein Bereich um das Südportal, ein weiterer an der Nordseite. Nach gründlicher Prüfung einer Spezialfirma im vergangenen Herbst, weisen vier Wasserspeier deutliche Risse auf, eine Fiale wurde aus Sicherheitsgründen bereits heruntergenommen und wird derzeit in der kleinen Kapelle der Kirche zwischengelagert.

 

Viele Korbacherinnen und Korbacher erinnern sich noch sehr genau an das Altstadt-Kulturfest im Sommer 2015, als bei einem heftigen Gewittersturm eine Fiale vom Turm der Kilianskirche krachte.......

Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://www.twiste-eisenberg.de/news/

Eva Brinke-Kriebel, Dekanin des Kirchenkreises
Eva Brinke-Kriebel, Dekanin des Kirchenkreises

Herzlich willkommen

auf der Internetseite unseres Kirchenkreises!

 

Es sind schwierige Zeiten. Ein Virus mit seinen Mutationen versetzt uns in Angst und Sorge. Wir versuchen, Kontakte zu reduzieren und hoffen auf das Impfen.

Viele Gemeinden haben sogar die Präsenzgottesdienste in der Zeit des Lockdowns abgesagt. Dafür gibt es viele Alternativen, wie wir von der mutmachenden und hoffnungsvollen Nähe Gottes erfahren können. Zum Beispiel durch die Online-Andachten, die Sie hier für jede Woche finden. Oder auch durch Gottesdienste in der Tüte oder am Telefon in Ihren Gemeinden.

Es tut gut, immer wieder von Gottes Beistand und seiner Treue zu hören und seinen Segen zu spüren.

Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen dadurch immer wieder so viel Kraft zuwächst wie Sie brauchen!

 

Bleiben Sie gesund und behütet,

Ihre

Dekanin Eva Brinke-Kriebel





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und freuen uns über Rückmeldungen. Vielleicht haben Sie einen Fehler entdeckt, haben einen Vorschlag für neue Beiträge oder sonst eine Idee zu unserer Seite: Schreiben Sie uns am besten eine Mail, wir melden uns gern zurück.

 

Unser Ansprechpartnerin:

Kerstin Kleine

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

im Kirchenkreis Twiste -Eisenberg

kerstin.kleine@ekkw.de