Herzlich willkommen im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg

 

 

Eva Brinke-Kriebel
Dekanin im
Kirchenkreis

Liebe Leserinnen und Leser!

Uns alle bewegt und erschreckt in diesen Wochen der Krieg in der Ukraine.

Neben der Fassungslosigkeit ist da auch viel Hilfsbereitschaft bei den europäischen Nachbarländern. Neben der Solidarität mit dem angegriffenen Land ist da aber auch viel Angst, wie sich alles entwickeln wird, wie viele Menschen noch sterben oder fliehen müssen.

 

Es ist gut, dass es Demonstrationen und Kundgebungen für den Frieden gibt.

Und es ist gut, dass viele Gemeinden Friedensgebete anbieten in dieser Zeit. Immer noch unter Coronaregeln finden wir uns in den Kirchen zusammen und erinnern uns und auch Gott daran, dass er Gedanken des Friedens und nicht des Leides für uns hat und uns Hoffnung und Zukunft schenken will. (Jeremia 29, 11)

 

Diese Hoffnung auf Frieden verbindet viele Menschen in allen Ländern dieser Erde und auch in Russland.

Das macht mir Mut.

 

Shalom!

                   Ihre   Eva Brinke-Kriebel


 

Veranstaltungen

Karten jetzt erhältlich


 

 Das Neueste zu Beginn

Ein guter Start in den Sonntag:       Gottesdienst vor der Kilianskirche

Ein Gottesdienst unter freiem Himmel auf der Wiese vor dem Südportal der Korbacher Kilianskirche: Etwa 150 Besucherinnen und Besucher waren gekommen und starteten so gemeinsam in den Sonntag. Der langjährige Dekan des Kirchenkreises Eisenberg, Bernd Böttner, war mit seiner Frau Monika gern der Einladung der Korbacher gefolgt und gestaltete zusammen mit dem Korbacher Pfarrer Markus Heßler den Gottesdienst.

 

Bernd Böttner wurde bereits Ende Januar aus seinem Amt als Prälat der Landeskirche verabschiedet, welches er zuletzt innehatte. Der Rahmen bei seiner Verabschiedung war entsprechend der Corona-Pandemie klein und so nutzen viele Korbacher am Sonntag gerne noch einmal die Gelegenheit mit Böttners nach dem Gottesdienst ins Gespräch zu kommen. Die beiden lebten bis 2010 immerhin 13 Jahre in der Kreisstadt und gestalteten in dieser Zeit intensiv das Leben in den Gemeinden. Das Ehepaar zieht noch in diesem Herbst von Kassel nach Grebendorf bei Eschwege, in den Heimatort des Theologen.

 

Verabschiedet wurde an diesem Sonntagvormittag nach 20 Jahren im Kirchenvorstand auch Heinrich Stremme. „Auf ihn war immer Verlass und er hat uns viele Jahre mit gutem Rat aber auch mit seinem großen handwerklichen Geschick zur Seite gestanden“, dankte ihm Pfarrer Markus Heßler. Er erinnerte zum Beispiel an den Ofenkuchenstand beim Altstadt-Kulturfest, den „Henner“ Stremme mit seiner Familie organisierte oder die großen Umbauarbeiten beim Einbau der neuen Orgel in der Kilianskirche, bei denen er sich einbrachte.

 

 

Bei Gegrilltem und Getränken blieben viele der Gottesdienstbesucher noch längere Zeit vor der Kirche und nutzten die Gelegenheit, in großer Runde über Gott und die Welt zu reden.


Kirche Kunterbunt zum Ferienstart:     "Genauso stellen wir uns Kirche vor"

Passend zum Ferienstart veranstaltete die Evangelische Jugend mit der Stadtkirchengemeinde Korbach die zweite „Kirche Kunterbunt“ auf dem Gelände der Johanneskirche. Rund 90 Mädchen und Jungen, Eltern und Großeltern und Freunde waren der Einladung gefolgt.

 

Der Nachmittag stand unter dem Gedanken des Psalm 139: „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke“. „Du bist einfach wunderbar“ – an diesem Tag vor den großen Sommerferien, galt es, genau dies für sich zu entdecken. Und es ging vor allem darum, sich selbst zu akzeptieren, so wie man ist. „In Zeiten von Social Media ist das für viele nicht so einfach. In einer Welt von perfekten Bildern, die meisten davon natürlich bearbeitet und mit einem Filter versehen, zweifelt man schnell an sich“, weiß Andrea Busch, Organisatorin der „Kirche Kunterbunt“. Sie hatte zusammen mit ihrem Kunterbunt-Team aus der ganzen Stadtkirchengemeinde und Pfarrerin Sonja Lessing-Rümpler den Nachmittag gestaltet.

 

Passend zu diesem Motto konnten die Mädchen und Jungen an einer von mehreren Spiel- und Bastelstationen eine kleine Schatzkiste basteln. Die meisten verzierten sie liebevoll mit bunten Steinchen und mit viel Glitzer, darauf der Psalm 139: Wer das Kästchen öffnete, entdeckte sich selbst darin in einem Spiegel.

 

Manchmal ist es im Leben wichtig, sich Gehör zu verschaffen, darum konnte man an einer weiteren Station schreien, was das Zeug hält. Hier wurde in Dezibel gemessen; der Rekord lag bei über 120 in der Gruppe. An anderen Stationen entstanden riesige Seifenblasen. Außerdem konnten Kinder und Erwachsene sich Ausprobieren im Erkennen von Bildern aus unterschiedlichen Perspektiven und optischen Täuschungen.

Vor allem die älteren Besucher freuten sich über die Kaffeeklatsch-Station, die Gesprächsimpule zum Thema bereithielt.

 

Die Idee von Kirche Kunterbunt ist es, Kirche und Glauben aus einem neuen Blickwinkel zu erleben. Kirche Kunterbunt will Generationen zusammenbringen, wild und lustig sein und Kirche mit allen Sinnen erlebbar machen. Es wird zusammen gegessen, gespielt, gesungen, gebetet und geplaudert.

 

Mit vollen Bäuchen starteten dann schließlich alle in das erste Ferienwochenende. Das Team der Kirche Kunterbunt hatte mit Leckereien, süß und kräftig, für beste Verpflegung gesorgt.

 

Gekommen waren verschiedene Familien, ganz unterschiedlicher Herkunft. „Die evangelische Kirche will ein Angebot für alle schaffen“, betont Andrea Busch.

 

Geplant ist, dieses Angebot in Korbach zu etablieren und nach den Sommerferien einen weiteren Nachmittag anzubieten. „Es wäre schön, wenn wir weiterhin Mädchen, Jungen und Erwachsene aus ganz Korbach zur Kirche Kunterbunt begrüßen dürfen“, sagt Andrea Busch.

 

Dazu motiviert die Planerinnen das wohl schönste Kompliment einer Mutter am Ende des Tages: „Das ist Kirche – so wie wir sie uns vorstellen.“

 



Twiste/Waroldern siegt beim Konfi-Cup

Besser hätte das Wetter kaum sein können beim Konfi-Cup in Landau, aber eben auch nicht heißer: Abkühlung unterm Rasensprenger und jede Menge Wasser zum Trinken ließen den Nachmittag zum besonderen Erlebnis in der Zeit der Vorbereitung auf die Konfirmation im kommenden Frühjahr werden. Am Ende stand die Mannschaft aus Twiste/Waroldern als Sieger auf dem Platz.

 

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Pfarrer Rehkate            verlässt Kirchenkreis

Pfarrerin Claudia Engler, Pfarrer Christian Rehkate und Dekanin Eva Brinke-Kriebel.
Pfarrerin Claudia Engler, Pfarrer Christian Rehkate und Dekanin Eva Brinke-Kriebel.

Mit einem Festgottesdienst feierte die Evangelische Stadtkirchengemeinde Korbach  am Pfingstmontag die Wiedereröffnung der Korbacher Nikolaikirche. Mehr als zwei Jahre dauerte die Innensanierung, bei der sich das Erscheinungsbild deutlich änderte.

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Eindrücke von der Kirchtour 2022

Besser hätte der Tag der ersten KIRCH-TOUR durch den Kirchenkreis Twiste-Eisenberg kaum verlaufen können: Viele hundert Radfahrerinnen und Radfahrer waren am Sonntag unterwegs, um bei bestem Wetter und geöffneten Gotteshäusern den Kirchenkreis Twiste-Eisenberg zu erkunden.

 

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Nikolaikirche ist wieder geöffnet

Nach gut elf Jahren verlässt Pfarrer Christian Rehkate zum 1. August den Kirchenkreis Twiste-Eisenberg und übernimmt die Geschäftsführung des Diakonischen Werks im Werra-Meißner-Kreis mit Sitz in Eschwege. Christian Rehkate war zuletzt Geschäftsführer des Zweckverbandes Evangelischer Kindertagesstätten Nordwaldeck und damit verantwortlich für die Kitas in Bad Arolsen, Twistetal und Volkmarsen.

 

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"Musik zur Marktzeit" Konzert am 6. August

Sie gestalten das erste Konzert in der Reihe "Musik zur Marktzeit" am 2. April: Petra Bangert und Larissa Niederquell. Foto: Kerstin Kleine
Sie gestalten das erste Konzert in der Reihe "Musik zur Marktzeit" am 2. April: Petra Bangert und Larissa Niederquell. Foto: Kerstin Kleine

Vielseitig ist auch in diesem Jahr das Programm der „Musik zur Marktzeit“, organisiert von der Korbacher Kantorin Petra Bangert und der Evangelischen Stadtkirchengemeinde. Chöre, Solistinnen und Solisten an Klavier, Oboe, Violine und natürlich an der Orgel, laden samstags 11.30 Uhr, zu einer kurzen musikalischen Reise ein. Das nächste Konzert spielen Leah Marie Hann und Torben Schott, Violine und Klavier, am 6. August.

Bericht der Dekanin   in der Kreissynode

Dekanin Eva Brinke-Kriebel und die Präses, Martina Steuber warben am Rande der Synode für die erste KIRCH-TOUR. Foto: Kerstin Kleine
Dekanin Eva Brinke-Kriebel und die Präses, Martina Steuber warben am Rande der Synode für die erste KIRCH-TOUR. Foto: Kerstin Kleine

Mit einem Friedensgebet und einer Andacht des neuen Propstes, Dr. Volker Mantey, starteten die Synodalen des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg ihre Zusammenkunft im Bad Arolser Bürgerhaus. Neben dem Bericht von Dekanin Eva Brinke-Kriebel stand ebenfalls die Genehmigung des Haushaltes für die Jahre 2022/23 auf der Tagesordnung.

 

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"Konkrete Hilfen für  vor Ort anbieten"

Ein deutsch-ukrainischer Gottesdienst in Usseln, vielerorts Friedensgebete und erste Treffpunkte für Kriegsflüchtlinge in Gemeindehäusern, wie beispielsweise in der Korbacher Johanneskirche, oder die erfolgreiche Spendenaktion in Diemelstadt – die Menschen aus den Gemeinden des Kirchenkreis Twiste-Eisenberg positionieren sich, wollen helfen, wo immer es geht. Auch ein erster „Runder Tisch“ in Korbach, mit Organisationen, Institutionen, dem Landkreis, der Stadt, dem Arbeitsamt soll Hilfe für Flüchtlinge koordinieren.

 

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Margot Käßmann      in der Kilianskirche

Es geht an diesem Abend um Freundschaften; am Weltfrauentag natürlich in erster Linie um Frauenfreundschaften, um Freundschaften, die von tiefem Vertrauen geprägt sind und die einen durchs Leben tragen. Margot Käßmann liest aus ihrem Buch, plaudert zugleich über sehr persönliche Erlebnisse, füllt den Raum der Korbacher Kilianskirche mit ihrer großen Präsenz und trifft letztlich für viele die Sache auf den Punkt. Man sieht es am Lächeln der Zuhörerinnen, auch unter den Masken, und am zustimmenden Nicken .

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Das Vaterunser      auf ukrainisch

Anlässlich des Krieges in der Ukraine hat der lettische Komponist Rihards Dubra am 4.3.2022 dieses gesungene ukrainische Vaterunser komponiert. Die Bezirkskantoren und -kantorinnen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck haben es auf ihrer Jahrestagung Anfang Mai 2022 unter Leitung von Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum einstudiert und aufgenommen. Das Vaterunser darf nur auf ukrainisch gesungen und nur gratis aufgeführt oder vervielfältigt werden.



Beten für den Frieden in der Ukraine

Wir beten gemeinsam für den Frieden und für die Menschen in der Ukraine. Die Dekanin des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg, Eva Brinke-Kriebel lässt uns teilhaben an ihren Gedanken und lädt ein zum kurzen Innehalten.


 

 Informationen

Gemeinden

Einen Leitfaden durch die Gemeinden des Kirchenkreises mit allen Ansprechpartner*innen finden Sie hier.

 

Stellenangebote

Sie suchen eine neue Herausforderung? Dann schauen Sie auf unser aktuelles Stellenportal.  Hier können Sie nachschauen, ob etwas für Sie dabei ist.

Der Kirchenkreis

Infos zum Kirchenkreis, Dekanat und den Verantwortlichen für alles finden Sie hier.



 

 Kirchenmusik

 

 

 

 

 

Wir freuen uns über die große Bandbreite der Musik in unserem Kirchenkreis. Viele Menschen engagieren sich hier Woche für Woche und zu besonderen Anlässen. Ein paar kleine Kostproben finden Sie schon hier auf unserer Seite.

 

Weitere Infos bieten wir Ihnen unter dem Menüpunkt Kirchenmusik. Schauen (und hören) Sie gerne mal vorbei!

Gospelchor Joy & Glory kann auch rockig

Gespickt mit ein paar rockigen Gitarrenriffs und der rauchigen Stimme von Klaus Binternagel, präsentiert sich der Ökumenische Gospelchor Joy&Glory in einem neuem Video. Der amerikanische Folksong „House oft he Rising Sun“ wurde bereits im Frühjahr aufgenommen - ganz nach den zu dieser Zeit geltenden Corona-Regeln , in vielen Einzelgruppen und vor allem mit jeweils drei Metern Abstand  – erst im Video wurde alles zusammengeschnitten. Klaus Binternagel  war ebenfalls für den Tonschnitt verantwortlich,  Florian Binternagel gestaltete das Video. Die musikalische Leitung hatte Jan Knobbe.

Musikalische Kostprobe vom Kammerchor


 

 Jugend



 

 Aktionen und Projekte

"Wir wollen ein deutliches Zeichen setzen"

"Unsere Türen stehen für alle Menschen offen", sagt Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Foto: Kleine
"Unsere Türen stehen für alle Menschen offen", sagt Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Foto: Kleine

Bereits Anfang des Jahres hat sich die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) der Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ offiziell als Kooperationspartnerin angeschlossen. Die Landeskirche hat damit als erste religiöse Institution die Kooperation von rund 30 Unternehmen, kommunalen Institutionen und Vereinen verstärkt, die sich in Kassel und Nordhessen für Demokratie und Vielfalt in ihren unterschiedlichen Dimensionen einsetzt.

 

Auch die Kirchengemeinden im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg wollen ein deutliches Zeichen setzen und unterstützen jetzt, für alle sichtbar, diese Initiative.

„Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“, dass ist ein Statement, dass wir verstärkt auch in unsere Kirchengemeinden tragen und sichtbar machen wollen“, betont Dekanin Eva Brinke-Kriebel. „Wir unterstreichen damit, dass in unseren Kirchen und Gemeindehäusern wirklich alle Menschen willkommen sind, unsere Türen offenstehen und niemand ausgegrenzt wird. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, muss immer wieder aufs Neue thematisiert werden und wir alle müssen zeigen, wie wichtig uns dieses Thema ist.“

 

Viele Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg setzen daher fortan an den Türen ihrer

Gemeindehäuser auch sichtbar ein Zeichen, in dem sie die blau-roten Schilder aufhängen. An dieser Aktion beteiligt haben sich ebenfalls Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kirchenkreises, Musikerinnen und Musiker sowie etliche heimische Geschäftsleute.

Insgesamt leben etwa 770.000 evangelische Christinnen und Christen in den annähernd 720 Kirchengemeinden der Landeskirche Kurhessen-Waldeck, die meisten davon in ländlichen Regionen.

„Wir freuen uns sehr, mit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck eine religiöse Institution als Partner mit an Bord zu haben“, erklärt Dagmar Krauße, Sprecherin der Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“: „Kirche ist von jeher ein Ort der Vielfalt, der gleichberechtigten Teilhabe und des respektvollen Miteinanders. Im Rahmen der Kooperation werden wir uns noch stärker für Dialog und Toleranz gegenüber unterschiedlichen Religionen und Überzeugungen im Arbeitsleben und in der Gesellschaft engagieren. Dazu gehört auch die klare Abgrenzung gegenüber Rassismus und Menschenfeindlichkeit.“

Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann, betonte bereits zu Beginn der Zusammenarbeit: „Wir möchten jeder Form von Ausgrenzung und Diskriminierung gemeinschaftlich entgegentreten. Der furchtbare Anschlag im Februar 2020 in Hanau und natürlich auch der Mord an Walter Lübcke haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und gegen Rassismus aufzustehen. Die christliche Kirche war von Beginn an eine vielfältige Gemeinschaft von Menschen verschiedener Sprache und Herkunft. Selbstverständlich übernehmen wir auch heute Verantwortung für dieses Ziel. Wir sind jedoch auch überzeugt, dass wir an dieser Stelle alle gesellschaftlichen Kräfte bündeln müssen.“

In den kommenden Wochen wird der Kirchenkreis unter der Überschrift „Offen für Vielfalt“ auch in unseren sozialen Netzwerken (Kirchenkreis Twiste-Eisenberg) aktiv sein, ganz unterschiedliche Menschen werden dieses Statement abgeben und dafür stehen.

 

Weitere Informationen über die Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ gibt es auf der Website: www.offenfuervielfalt.de

 

Die neue Radewegekirche in Vasbeck

Die idyllisch gelegene Vasbecker Kirche dient ab sofort als Rast- und Ruhepunkt für Radfahrerinnen und Radfahrer im Waldecker Land. Nah an den Strecken des Raderlebnisparks Diemelsee gelegen, wurde sie jetzt zur ersten Radwegekirche im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg gekürt und im Rahmen einer kleinen Feier dieser zusätzlichen Bestimmung übergeben.

 

Dass Kirchentüren möglichst immer und für möglichst viele Menschen offenstehen, ist nicht nur ein frommer Wunsch, er soll auch nach den Vorstellungen der Evangelischen Kirche Deutschland so gut es geht umgesetzt werden. Viele Kirchen tragen bereits das Attribut „offene Kirche“ , die Idee der Radwegekirchen soll dem ganzen aber noch ein bisschen mehr geben und die Radfahrer regelrecht zur Rast einladen und den Raum bieten, innezuhalten. So stehen in diesen Kirchen kleine Wasserflaschen bereit, vielleicht gibt es auch Traubenzucker oder Gummibärchen, um die weitere Tour zu versüßen. Eine Sitzgelegenheit im Außenbereich steht ebenso zur Verfügung wie Fahrradständer und eine Toilette.

Natürlich müssen die gut ausgewiesenen Radwegekirchen in unmittelbarer Nähe zu einem ausgeschilderten Fahrradweg liegen.

 

Bei alldem darf nicht die eigentliche Bestimmung der Kirche vergessen werden: Denn als Gotteshaus soll sie natürlich auch die Menschen mit geistlichen Angeboten erreichen. In Vasbeck beispielsweise kann man ab sofort per QR-Code einen Segensspruch zum Hören abholen. „Ich nenne das Segenstankstelle“, sagt Philipp Emde, Kirchenvorstand und Küster in Vasbeck. Er dankte im Rahmen der Feier allen Beteiligten, die dieses Projekt möglich gemacht haben.

 

Verwirklicht werden konnte das Vorhaben Radwegekirche nur dadurch, dass sich für jeden Öffnungstag Paten aus der Nachbarschaft gefunden haben. Sie schauen an ihren jeweiligen Einsatztagen nach dem Rechten, schließen morgens die Kirche auf und abends zu. Sie stehen im Zweifel auch für Fragen der Radfahrer zur Verfügung, sorgen dafür, dass die Getränke nicht ausgehen.

 

„Wir wollen für alle Menschen offen sein“, betonte Dekanin Eva Brinke-Kriebel. „Wir wollen eine Kontaktfläche für Menschen bieten, sie einladen, gastfreundlich sein und damit eine lebendige Form zur Verkündigung des Evangeliums bieten.“ Und sie betont auch: „Immer wenn sich eine Gemeinde für etwas engagiert, dann wächst sie auch wieder ein Stück stärker zusammen.“ Letztlich seien alle Beteiligten dieses Projektes Gewinner: Die Radler, die einen besonderen Ort zur Rast und Ruhe haben; die Kirche an sich, die sich mit diesen Projekten auch wieder ein Stück für die gesamte Gesellschaft öffnet, die Tourismusbranche, die um eine Attraktion reicher wird und natürlich die Vasbecker Kirchengemeinde selbst.

 

Ideengeberin in Vasbeck, wie zuvor in anderen Gemeinden, war Nina Wetekam, Fachreferentin für Küsterarbeiten und offene Kirchen. „Für mich ist es eine schöne Aufgabe, die Gemeinden zu überzeugen, dass sie ihre Kirchen öffnen.“ Für sie seien Radwegekirche auch dazu da „geistlichen Rückenwind zu geben“, um die weitere Strecke gut bewältigen zu können.

 

Neben einer Andacht von Dekanin Brinke-Kriebel, gab es ebenfalls Gruß- und Dankesworte von Ortvorsteher Albrecht Tobien und von der Diemelseer Beigeordneten Beate Schultze, die in Vertretung des Bürgermeisters gekommen war.

 



Eindrücke aus der Corona-Teststelle im Kilian

Seit September 2015

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Unser Ansprechpartnerin:

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Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

im Kirchenkreis Twiste -Eisenberg

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